Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 29.11.2019


Innsbruck

First Lego League: Bei diesem Bewerb zählen nicht nur die Bausteine

Die Jugendlichen fiebern mit, wenn ihre selbst gebauten und programmierten Roboter aus Lego-Steinen die Aufgaben in Angriff nehmen.

© frankDie Jugendlichen fiebern mit, wenn ihre selbst gebauten und programmierten Roboter aus Lego-Steinen die Aufgaben in Angriff nehmen.



Dass Kinder hochentwickelte Lego-Roboter herstellen können, zeigte sich gestern beim Regionalwettbewerb der First Lego League im bfi Tirol in Innsbruck. „Wir haben hier keine Chance zu gewinnen", gestand Johannes Salcher ein. Die drei Mädchen und drei Burschen aus Abfaltersbach in Osttirol, die er als Projektleiter betreut, traten schließlich zum ersten Mal bei dem weltweit größten Forschungs- und Roboterwettbewerb für Jugendliche an. Andere Teams hatten dort schon in den Vorjahren Erfahrungen gesammelt. „Wir sind noch nicht so weit, dass wir den Roboter für alle Aufgaben programmieren können", erklärte Salcher.

Die selbst gebauten und programmierten Roboterfahrzeuge aus Lego-Steinen müssen auf einem großen Tisch — ähnlich jenem beim Poolbillard — unterschiedlichste Herausforderungen und Hindernisse meistern, unter anderem eine Schaukel in Bewegung bringen, Container von einem Gebilde herunterheben oder Brücken überfahren. Die Kinder der teilnehmenden Teams beobachten mit vor Aufregung roten Gesichtern das Geschehen an den Tischen. Schließlich dürfen die drei besten Mannschaften zum öster­reichischen Finale, wo sie sich weiter für die Endrunde in Zentraleuropa qualifizieren können und schlussendlich sogar für die Weltmeisterschaft. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Gestern schafften den Sprung zum Österreich-Finale zwei Teams der NMS Telfs Weissenbach und die Mannschaft der NMS Söll Scheffau. (su)

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