Letztes Update am Sa, 23.11.2013 07:02

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Alltagshilfe

Heureka! Die gute Lösung liegt so nah

Wie sortiert man Kabel? Wie bastelt man einen Handyständer? Wie bohrt man schmutzfrei ein Loch? „Lifehacks“ aus dem Web liefern die Lösung. Die TT hat neun Tricks erfolgreich getestet.



Von Andrea Wieser

Innsbruck – Wer mehr als zwei Kabel sein Eigen nennt, kennt das Problem: Nach kürzester Zeit ergibt das Ganze einen Salat, den keiner mehr auseinanderdividieren kann. Und wer es dennoch schafft, wickelt die Kabel neu, legt sie in die Schublade und hat am nächsten Tag schon wieder denselben Knoten. Das muss nicht sein, denkt sich eine ganz neue Generation von Erfindern, genannt „Lifehacker“. Sie haben ihre Freizeit dem Lösen solcher Probleme gewidmet.

Aber wie kommt man auf die Idee, so genannte „Lifehacks“ ins Internet zu stellen? Der Begriff kommt aus der Computerszene. Ursprünglich war mit dem Begriff das Managen großer Datenfluten gemeint. Die „Lifehacker“ programmierten sich selbst eine kleine Hilfssoftware, um Dokumente verwalten zu können oder den Nutzer an wichtige Termine zu erinnern. Daraus entstanden die heutigen Haushaltshacks.

Die TT hat den Versuch gewagt und die Bilanz spricht für sich: Alle unten abgebildeten „Lifehacks“ waren innerhalb einer Stunde ausprobiert und funktionierten einwandfrei. Kostenpunkt gleich null, denn alle dafür benötigten Dinge gab es schon zu Hause. Für Fortgeschrittene gibt es im Internet ganze Videoblogs. Da wird mithilfe einer Plastikflasche ein Ei geteilt oder aus einem Kapuzensweater eine Laptoptasche gemacht. Lebenswichtig sind die Tipps eher nicht, aber dennoch verblüffend. Frei nach dem Sprichwort: „Die Lösung ist immer einfach, man muss sie nur finden.“

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