Letztes Update am Mo, 24.11.2014 09:13

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Freizeit

Teppichlift und Karussell für Skinachwuchs in Seefeld

In den kommenden Winter investieren die Bergbahnen Rosshütte 900.000 Euro. Das Skigebiet wird um einen Kinderbereich erweitert.



Von Denise Daum

Seefeld – Derzeit fahren neben der Talstation der Bergbahnen Rosshütte in Seefeld die Bagger und Lastwagen auf. Angrenzend an das bestehende Skigebiet wird ein eigener Bereich für kleine Skifahrerinnen und Skifahrer errichtet. Auf rund 1,7 Hektar mit unterschiedlich starkem Gefälle sollen im kommenden Winter Kinder den Umgang mit den zwei Brettln erlernen können. Als Lernhilfe sind zwei Teppichlifte, ein Skikarussell und ein 90 Meter langer Tellerlift vorgesehen.

„Wir wollen einen eigenen öffentlichen Bereich für die Kinder schaffen. Normalerweise sind die Aufstiegshilfen für die Kleinen oder das Kinderareal im Besitz von Skischulen“, erklärt Seefelds Bürgermeister Werner Frießer, Vorstand der Bergbahnen Rosshütte. Der Bereich für die Kinder ist vom bestehenden Skigebiet abgetrennt und wird nur über eine Fußgängerbrücke erreichbar sein. Diese wird wie auch die Lifte in den nächsten Wochen montiert.

Zusätzlich zu dem neuen Kinderareal ist die Familienabfahrt verbreitert worden. „Gerade hier gab es immer wieder Probleme mit Skitourengeher, die entlang der Piste aufsteigen“, erklärt Frießer. Mit der Verbreiterung der Abfahrt und einer eingerichteten Aufstiegsroute von der Talstation durch den Wald bis knapp unter die Hochegg-Alm soll in Hinkunft vermieden werden, dass sich Skifahrer und Tourengeher in die Quere kommen.

Insgesamt 900.000 Euro investieren die Bergbahnen Rosshütte in den Winter­betrieb.

Für die heurige Sommersaison geht Bürgermeister Frießer davon aus, dass die Bergbahnen gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung verzeichnen werden. Und das, obwohl sich der Sommer nicht von seiner besten Seite gezeigt hatte. „Im Juli hatten wir 19 Regentage, im August sogar 25. Trotzdem steuern wir einer Rekordsaison entgegen“, sagt Frießer. Grund dafür sei einerseits das relativ schöne Wetter im September und in der ersten Oktoberhälfte, andererseits die Investitionen wie der Spielplatz für Kinder. „Das ,Erlebnis am Berg’ wird immer noch wichtiger und darin liegt auch großes Potenzial für den Sommertourismus“, betont Bürgermeister Frießer.




Kommentieren