Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 30.01.2018


Bezirk Imst

Wunderbares von den Bienenvölkern

© JaritzDie Teilnehmer der Honigverkostung konnten verschiedene heimische Bienenprodukte testen.Foto: privat



Imst – „BEE Healthy BEE Happy, Honey.“ Unter diesem Motto veranstaltete die Imkerschule Imst und deren Referent Michael Pauli kürzlich eine Honigverkostung. Entkräftet wurde dabei auch das Vorurteil, dass der Honig ausschließlich süß sei.

Pauli führte zu Beginn der Veranstaltung in die Welt des Honigs und der Bienenprodukte ein und betonte insbesondere die regionale Bedeutung der Honigbiene für Natur und Umwelt. Wer die Bienen schützen wolle, solle in erster Linie lokalen Honig kaufen und damit den Imker vor Ort unterstützen. Neben den klassischen Bienenprodukten wie Honig, Wachs oder Pollen wurde auch über den „Manukahonig“ gesprochen, dem besondere antibiotische Eigenschaften zugesprochen werden. Beim Kauf dieser Sorte sei die Gefahr groß, Betrügern auf den Leim zu gehen. Weltweit liegt der Verkauf dieses Produktes bei rund 10.000 Tonnen, während die Produktion eigentlich nur rund 1700 Tonnen ausmache.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden diverse regionale Bienenprodukte gezielt verkostet, Geschmack, Konsistenz, Geruch, Süße, aber auch die Textur im Mund mussten bewertet und beurteilt werden. Die Produktpalette reichte vom medaillenprämierten Almrosenhonig bis hin zum Ötztaler Gebirgscremehonig. Auch in flüssiger Form konnte das goldfarbene Produkt in zweierlei Met-Variationen verkostet werden.

Der Bienenzuchtverein Imst lädt am Freitag ab 20 Uhr in den Gurgltalerhof nach Tarrenz. Dort informiert Imkermeister Klaus Danzl über „Apitherapie“, also die medizinische Verwendung von Bienenprodukten. (peja)




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