Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 05.11.2019


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Stopfleber: Warum diese Delikatesse vielen im Hals steckenbleibt

Stopfleber ist umstritten. New York verbietet den Verkauf ab 2022. In Österreich ist die Mast verboten, importiert kann die Spezialität werden.

Die Gänse werden während der Stopfzeit auf engstem Raum in einem Käfig gehalten.

© PETADie Gänse werden während der Stopfzeit auf engstem Raum in einem Käfig gehalten.



Von Manuel Lutz

Innsbruck – Bereits bei den alten Ägyptern galt sie als Delikatesse. Im rohen Zustand wiegt sie bis zu zwei Kilo, ihre Farbe ist hellrosa. Die Stopfleber ist auch heute noch eine beliebte Speise, vor allem in Frankreich wird sie als erster Gang eines festlichen Mahls zu Weihnachten oder Silvester gerne serviert. Dort gehört Foie gras seit 2006 sogar zum nationalen Kulturerbe und ist vor Verboten geschützt. Kürzlich gab es einen Grund zum Jubeln bei den Tierschützern: New York verbietet ab 2022 den Verkauf der Spezialität.

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