Letztes Update am Di, 09.06.2015 20:20

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gesundheit

Hier bleibt kein Auge trocken

Trockene Augen sind nicht nur ein lästiges Übel, mit dem sich mindestens zehn Prozent der Tiroler herumschlagen müssen. Unbehandelt kann Augentrockenheit bis zur Erblindung führen.

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Lilly Speicher, Oberärztin an der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie hat einen Katalog vor sich liegen: Es ist eine zwanzig Seiten umfassende Liste mit Präparaten, die alle gegen trockene Augen eingesetzt werden können. „Da sieht man deutlich, was das für ein Problem ist“, sagt Speicher. Zehn Prozent der Bevölkerung leiden ihr zufolge an Augentrockenheit. Doch die Dunkelziffer sei hoch: „Viele verkennen das Problem. Andere denken, ihre Augen seien wässrig. In Wirklichkeit leiden sie aber an trockenen Augen.“ Um diesen scheinbaren Widerspruch zu verstehen, muss man die Zusammensetzung des Tränenfilms kennen, der aus drei Schichten besteht: Direkt auf der Hornhaut liegt eine Schleimschicht. Darauf kommt eine wässrige Phase. Eine Fettschicht, die den Tränenfilm stabilisiert, macht den Abschluss. Das Problem der trockenen Augen liegt laut Speicher sehr häufig in den Fettdrüsen am inneren Lidrand verborgen. Welche Folgen das haben kann, wie man vorbeugt und welche Therapien es gibt, hat die Expertin der TT erklärt.

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