Letztes Update am Do, 21.09.2017 09:07

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Forschung

Jetzt bloß nicht an einen Elefanten denken

Der Mensch denkt und die Maschine lenkt. Mit Gedanken können Prothesen gesteuert oder Musikstücke komponiert werden. Die Forschung zu Gehirn-Computer-Schnittstellen ist weit fortgeschritten, Facebook will sogar die Alltagskommunikation revolutionieren.

Die EEG-Kappe misst an der Schädeloberfläche elektrische Aktivitäten des Gehirns und leitet sie an einen Computer weiter.

© iStockDie EEG-Kappe misst an der Schädeloberfläche elektrische Aktivitäten des Gehirns und leitet sie an einen Computer weiter.



Gedankenlesen ist gar nicht so schwierig, das können Sie auch. Sagen Sie zu jemandem, dass er jetzt nicht an einen Elefanten denken soll und – et voilà – bei Ihrem Gegenüber erscheint vor dem geistigen Auge ein Elefant. Und Sie fragen sich jetzt vermutlich, was dieses kleine Experiment mit einer Geschichte über die Forschung an Gehirn-Computer-Schnittstellen zu tun hat. Gleich vorweg, Gedankenlesen spielt eine kleinere Rolle als das Schwergewicht mit Rüssel. Denn der Vorgang, mit dem das Gedachte im Gehirn geortet und an die Maschine weitergeleitet wird, erinnert an einen Elefanten im Porzellanladen – man bewegt sich ungeschickt durch eine Reihe von Regalen mit Informationen und versucht natürlich, nichts kaputt zu machen.

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