Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 12.11.2018


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Psychosozialer Krisendienst in Tirol soll in die Gänge kommen

Landes-Zielsteuerungskommission soll Anfang Dezember über tirolweites Versorgungsprojekt entscheiden. Startphase an Wochenenden und Feiertagen.

Ein Viertel aller psychiatrischen Notfälle passiert am Wochenende, also außerhalb der Ordinationszeiten.

© MühlangerEin Viertel aller psychiatrischen Notfälle passiert am Wochenende, also außerhalb der Ordinationszeiten.



Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Wenn sich eine psychische Krise zu einem psychiatrischen Notfall entwickelt, ist rasches Handeln angesagt. Weil die Betroffenen mitunter sich selbst oder andere gefährden. Das Warten auf die nächste offene Ordination eines niedergelassenen Facharztes ist oftmals keine Option. Zumal es mit dem Versorgungsgrad im Land aufgrund vieler offener Kassenstellen nicht zum Besten steht. Das hat in Folge Auswirkungen auf die etablierten psychiatrischen Einrichtungen (Krankenhäuser Hall, Kufstein, Zams und Klinik Innsbruck). „Der Versorgungsdruck dort ist groß“, bestätigt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (VP).

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