Letztes Update am Sa, 16.02.2019 21:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Brasilien

Spektakuläre Fotos von Geburt: Kind kommt in Fruchtblase zur Welt

Die beeindruckende Bilder aus einem Kreißsaal in Brasilien gehen um die Welt. Eine Fotografin dokumentierte, wie ein Kind in einer intakten Fruchtblase geboren wurde. Der kleine Noah ist kerngesund.

Nicht erschrecken: Dem Baby auf diesem Foto geht es bestens. Es kommt gerade zur Welt, befindet sich aber weiter in der intakten Fruchtblase, als ob es noch im Mutterleib wäre.

© Janaina Oliveira Nicht erschrecken: Dem Baby auf diesem Foto geht es bestens. Es kommt gerade zur Welt, befindet sich aber weiter in der intakten Fruchtblase, als ob es noch im Mutterleib wäre.



Vila Velha — Der kleine Noah Valasco ist erst wenige Wochen alt und in seiner Heimat Brasilien bereits eine Berühmtheit. Grund dafür sind Bilder von seiner Geburt, die fast alle Zeitungen des Landes abdruckten und über die Fernsehsender berichteten. Sie zeigen, wie Noah in der intakten, prall gefüllten Fruchtblase zur Welt kommt.

Statt eines blutverschmierten, schreienden Babys sehen die Ärzte und die anwesende Fotografin Janaina Oliveira den gesunden Neugeborenen hinter der durchsichtigen Haut der Fruchtblase scheinbar schwimmend im Fruchtwasser. Erst als die Ärzte die Blase kurz darauf öffnen, beginnt Noah zu atmen und zu schreien. Alles verläuft reibungslos.

Chancen liegen bei 1:80.000

Oliviera, die als Fotografin in der brasilianischen Stadt Vila Velha viele Geburten im Auftrag der Eltern begleitet, beschreibt Noahs Geburt als „unbeschreiblich". Oliviera veröffentlichte die Bilder von dem kleinen Noah auf Instagram. Von dort fanden sie schnell ihren Weg in brasilianische Medien.

Ärzten zufolge kommt es in einem von etwa 80.000 Fällen zu einer Geburt von einem Kind in intakter Fruchtblase. Vor allem bei Kaiserschnitten, wie bei Noah, kann es dazu kommen. Gesundheitlich ist das weder für die Mutter noch für das Kind problematisch. Solange es sich in der Fruchtblase befindet, wird das Kind weiter wie im Mutterleib durch die Nabelschnur versorgt. (TT.com)

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