Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 14.07.2019


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Allergisch gegen Sonnenlicht: Ein Hautartzt klärt auf

Dass UV-Strahlung nicht nur einen braunen Teint mit sich bringt, ist bekannt. In manchen Fällen endet ein Sonnenbad auch mit einer Sonnenallergie oder der so genannten Mallorca-Akne. Der Innsbrucker Hautarzt Florian Weber klärt auf.

Der Griff zum Sonnenschutz aus der Flasche ist für viele Sonnenhungrige mittlerweile ebenso selbstverständlich wie die Sonnenbrille auf der Nase.

© iStockDer Griff zum Sonnenschutz aus der Flasche ist für viele Sonnenhungrige mittlerweile ebenso selbstverständlich wie die Sonnenbrille auf der Nase.



Von Alexander Straberger

Sommer, Sonne, Sonnenallergie. In den Sommermonaten ist für Österreichs Dermatologen Hochsaison. Neben dem oft unterschätzten Sonnenbrand kämpfen manche Sonnenanbeter zusätzlich mit Juckreiz, Ausschlägen und Pusteln. Nicht selten liegt der Grund für intensive Hautreaktionen nach dem Kontakt mit UV-Licht in einer umgangssprachlichen Sonnenallergie. Die so genannte polymorphe Lichtdermatose hat viele Facetten.

Drei sonnige Tipps

Direktes Sonnenlicht sollte zwischen 11 und 15 Uhr vermieden werden. Der Aufenthalt im Schatten kann die Intensität der Strahlung zwar reduzieren, garantiert aber keinen sicheren Schutz.

Plötzlicher Kontakt mit starkem UV-Licht sollte in jedem Fall gemieden werden. Am besten die Haut ab dem Frühling schrittweise an das stärker werdende Sonnenlicht gewöhnen.

Der beste Sonnenschutz ist die Bekleidung. Dichte Kleidungsstücke helfen den Durchtritt schädigender UV-Strahlung zu mindern.