Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 06.10.2019


Exklusiv

Ein Blick ins Labor des Instituts für Lebensmittelsicherheit in Innsbruck

Die Schiffsladung in einer Milliliter-Probe: Wenn sich die Mitarbeiter in den Labors des Instituts für Lebensmittelsicherheit auf die Suche nach Pestizid-Rückständen machen, ist der Blick aufs Kleine gerichtet.

Die Kürbiskerne werden in mehreren Schritten zur Lebensmittelprobe reduziert, die auf 650 Wirkstoffe untersucht wird.

© Thomas Boehm / TTDie Kürbiskerne werden in mehreren Schritten zur Lebensmittelprobe reduziert, die auf 650 Wirkstoffe untersucht wird.



Innsbruck — Die Proben kommen direkt vom Flughafen Wien-Schwechat oder auch vom Containerterminal in Enns, wo Schiffe mit Hunderten Tonnen von Waren an Bord anlegen. „Wir werden von der Lebensmittelaufsicht über eine Lieferung informiert, dann muss alles sehr schnell gehen", sagt Hermann Unterluggauer, Leiter der Abteilung Pestizid- und Lebensmittelanalytik der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Die Ladung trifft am Morgen ein, am Ende des Tages soll das Ergebnis bereits feststehen. An dem Institut in Innsbruck werden alle amtlichen Proben für ganz Österreich auf mögliche Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht.

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