Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 21.11.2019


Exklusiv

Innsbrucker Uniklinik: Der Knochen aus dem 3D-Drucker

Tumore können Knochen so zerstören, dass sie brüchig werden. Waren früher Amputationen oft die einzige Lösung, werden an der Innsbrucker Uniklinik heute auch individuell angepasste Implantate eingesetzt.

Vor 20 Jahren wurden Thaler zufolge die ersten Versuche mit Implantaten nach Knochenkrebs unternommen. Doch erst seit fünf Jahren ist die Technik so weit ausgereift, dass sie zur Anwendung kommt.

© implantcastVor 20 Jahren wurden Thaler zufolge die ersten Versuche mit Implantaten nach Knochenkrebs unternommen. Doch erst seit fünf Jahren ist die Technik so weit ausgereift, dass sie zur Anwendung kommt.



Von Theresa Mair

Innsbruck – Der Krebs frisst Löcher in den Knochen. Er macht ihn brüchig und instabil. Oder er beginnt am Knochen zu wuchern, drückt auf Gefäße, Nerven, innere Organe und verursacht sehr starke Schmerzen. Wenn ein Tumor etwa den Beckenknochen schwer beschädigt hat, blieb früher oft nur die Amputation des ganzen Beins übrig. Seit rund fünf Jahren gibt es nun aber ein Implantat aus dem 3D-Drucker.

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