Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 01.12.2019


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Zahnarztbesuche könnten in Tirol bald noch teurer werden

Ab Jänner werden in Tirol 50 Kassenzahnarzt-Stellen unbesetzt sein. Die Zahnärztekammer schlägt jetzt Startermodelle vor.

20 Prozent der Kassenstellen in Tirol sind frei. Die Zahnärztekammer fordert mehr finanzielle Unterstützung für junge Zahnärzte, die sich am Land niederlassen.

© iStock20 Prozent der Kassenstellen in Tirol sind frei. Die Zahnärztekammer fordert mehr finanzielle Unterstützung für junge Zahnärzte, die sich am Land niederlassen.



Von Sabine Strobl

Innsbruck – Zuletzt hat die Tiroler Zahnärztekammer die Wiedereinführung der Österreicher-Quote beim Zahnmedizinstudium gefordert. Ein Grund liegt in einem befürchteten Zahnärztemangel am Land. Vergangenes Jahr waren in Tirol 35 Kassenstellen für Zahnärzte unbesetzt. Mittlerweile hat sich die Situation nicht entspannt. Mit Jänner 2020 bleiben 50 der rund 230 Kassen-Zahnarztstellen frei. „Damit sind über 20 Prozent der Kassenstellen nicht besetzt. Die Situation ist nirgends so gravierend wie in Tirol. Hier sind so viele Kassenstellen unbesetzt wie in den anderen Bundesländern zusammen“, sagt Paul Hougnon, Präsident der Zahnärztekammer für Tirol, der derzeit in verschiedensten Gremien Gespräche führt. Die größten Lücken befinden sich Kitzbühel, St. Johann, Kufstein und Schwaz.

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