Letztes Update am Do, 28.12.2017 08:26

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mode

So wunderschön wird das nächste Jahr

Dramatische Violett-Töne, ultracoole Mäntel, tiefblaue Jeans, dezente, zarte Blüten und Streifen, die aus der Reihe tanzen: Das Modejahr 2018 spart nicht mit Reizen, gibt sich laut, experimentierfreudig und im Detail überraschend verspielt.

© AFPUltraviolett: Trendfarbe des Jahres



Von Andrea Wieser

Einfallsreichtum, Originalität und visionäres Denken: Diese drei Attribute verbinden die Kreativen beim amerikanischen Farb­institut Pantone mit dem Farbton Ultraviolett. Nicht zuletzt deswegen haben sie ihn zur Trendfarbe des Jahres 2018 gemacht.

Der weise Spruch der Farbenkenner wird jährlich sehnsüchtig erwartet und beeinflusst die gesamte Mode-, Beauty- und Wohnszene. 2016 bekamen zwei Farben den Pantone-Titel, nämlich „Serenity“ (Hellblau) und „Rosenquarz“ (Hellrosa).

Ein Jahr später war es „Greenery“, ein sattes, kräftiges Grün. Nun also ein starkes Violett, das sich schon in den Modeschauen für die Frühjahr-Sommer-Kollektionen widerspiegelte.

Trenchcoat: 
Ein alter Freund 
ist zurück
- AFP

Und nicht nur dort. Zahlreiche Persönlichkeiten bis hin zu Beyoncé und Hillary Clinton wurden in den vergangenen Monaten in dem hochgelobten Lila gesichtet. Das hat Gewicht.

Dass Totgesagte bekanntlich am längsten leben, wird im nächsten Frühling ein Kleidungsstück unter Beweis stellen, das sich durch biblische Treue und Nehmerqualitäten auszeichnet: der Trenchcoat. Im Frühjahr 2018 ist er wieder da und hat eine Kapuze oder dicke Ärmel bekommen. Lässig ist er aber immer noch.

Taschen: frech bunt
- Vuitton

Bei so viel Power und Coolness darf die zarte Seite der Mode nicht fehlen. Die kommt mit Blütenprints zum Tragen. Wer es wilder mag, greift zu Streifen. Die sind aber nicht mehr alle akkurat geometrisch geordnet, sondern tanzen leicht verquer über das Gewand. So viel Freiheit muss 2018 sein.

Denim: Jeans sind wieder blau
- AFP
Blüten: Es darf sprießen
- Vuitton
Streifen: das Muster 2018
- AFP



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