Letztes Update am Di, 12.06.2018 08:19

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Lifestyle

Schöne Grüße an die kaputten Füße

Die Sommersaison ist da und die Füße sagen „Oje“. Höchste Zeit, raue Fersen und hässliche Blasen zu beseitigen, damit der Gang in Sandalen schön und schmerzfrei abläuft. Wir haben drei Produkte und drei Hausmittel getestet sowie eine Expertin befragt.

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Produkte-Test

Küchen-Trick. Ein Hausmittel, das online stark propagiert wird, ist ein Peeling, angerührt aus Salz und Öl. Wir nahmen Olivenöl und Meersalz. Die Fersen wurden merklich weicher.

Obst-Packung. Zitronen halbieren und über Nacht auf die Fersen stecken, mit Socken fixieren. Die Säure soll raue Stellen auflösen. Leider hält die Konstruktion nicht die ganze Nacht.

Babyleicht. Ein alter Schmäh, der noch immer gilt, wenn es um die Vermeidung von Blasen an den Füßen geht, ist Babypuder im Schuh. Das senkt die Reibung und bändigt den Fußschweiß erheblich.

Selbstgemacht

Sackerl-Kur. Gegen trockene Sohlen sollen Einwegsocken helfen (von Shefoot ab ca. 4 €). Plastiksackerln in Fußform oben aufreißen und anziehen. Die Beutel enthalten eine Cremekur aus Sheabutter, grünem Tee und Ginseng. Der Hersteller empfiehlt eine Tragezeit von mindestens 25 Minuten, wir haben eine Stunde getestet. Fazit: Weichere Füße, das Tragegefühl ist allerdings gewöhnungsbedürftig.

Zauber-Stick. Der Klassiker unter den Sommer-Fuß-Sorgen sind Blasen. Damit es erst gar nicht dazu kommt, gibt es einen Blasenstick (von Compeed um ca. 6 €), der vorweg aufgetragen werden kann. Wir haben die Fersen großzügig eingerieben und zwei Stunden getestet. Fazit: Hat funktioniert. Praktisch, dass man so die Fersen unsichtbar schützen kann.

Schnell-Kur. Wer für alle guten Pflege-Tipps vorweg keine Zeit hat, braucht Sekunden-Creme (von Kneipp um ca. 3,50 €). Hauptinhaltsstoff ist Avocadobutter. Fazit: Die Creme zieht schnell ein und hinterlässt keine fettigen Hände. Der Effekt ist gut, aber verschwunden sind die Schrunden natürlich nicht.

Experten-Tipp

Falscher Nagelschnitt. „Es kommt oft vor, dass Zehennägel zu rund abgeschnitten werden“, warnt Westerthaler. Sie gehören gerade geschnitten, sonst wachsen sie ein.

Länger ist nicht besser. Wer die Füße zu lange badet und dann mit einem Schleifstein bearbeitet, kann großen Schaden anrichten, weil zu viel Hornhaut abgetragen wird.

Ohne Fleiß, kein Preis. Sommer wie Winter regelmäßige Besuche im Fußpflege-Studio, täglich spezielle Fußcremen, wöchentlich ein Peeling sind für die Expertin ein Garant für schöne Füße.




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