Letztes Update am Di, 12.02.2019 19:27

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wien

Solotänzerinnen des Opernballs zeigen ihre Ballroben

Um es den Tänzerinnen leichter zu machen, eine passende Robe auszuwählen, hat Opernball-Organisatorin Maria Großbauer den „Couture Salon“ ins Leben gerufen. Dort können die Künstlerinnen Kleider von namhaften Designern aussuchen.

Solotänzerinnen und Solotänzer des Wiener Staatsopernballetts im Rahmen der Präsentation des Opernball "Couture Salon 2019".

© APA/PunzSolotänzerinnen und Solotänzer des Wiener Staatsopernballetts im Rahmen der Präsentation des Opernball "Couture Salon 2019".



Wien – Selbst für die Solotänzerinnen der Wiener Staatsoper stellt sich angesichts des Opernballes am 28. Februar eine bange Frage: „Was soll ich für ein Kleid anziehen?“ Aus diesem Grund hat Organisatorin Maria Großbauer den „Couture Salon“ ins Leben gerufen, bei dem die Künstlerinnen Kleider von namhaften Designern auswählen – und sich damit den Fotografen präsentieren können.

Solotänzerin Nina Toloni in goldener Robe.
Solotänzerin Nina Toloni in goldener Robe.
- APA/Punz

Am Dienstag standen im Hotel Bristol Kreationen von Anelia Peschev, JHC Juergen Christian Hoerl, Laskari und Michel Mayer bereit. Bei der Auswahl spielte nicht allein das Aussehen des Kleides eine Rolle. Für Rebecca Horner, die vor acht Wochen ihr zweites Kind zur Welt gebracht hat, musste die Robe auch die letzten Problemzonen nach der Geburt kaschieren. Dafür wählte sie ein Kleid von Michel Mayer. „Ich trage die Kleider seit Jahren, da weiß ich, dass ich gut aufgehoben bin“, sagte die Solotänzerin der APA.

Solotänzerin Natascha Mair in Laskari.
Solotänzerin Natascha Mair in Laskari.
- APA/Punz

Natascha Mair, die Ende Dezember zur Ersten Solotänzerin ernannt wurde, wählte ein Kleid von Laskari. Obwohl Mair heuer zum ersten Mal als Solotänzerin am Ball tanzen wird, ist sie trotz ihres jungen Alters ein Routinier. Denn als Mitglied der Ballettakademie der Staatsoper absolvierte sie schon mehrfach Auftritte auf dem Fest. „Den ersten sicherlich vor mehr als zehn Jahren“, sagte sie.

Ein perfektes Opernballkleid ist Juergen Christian Hoerl zufolge übrigens mehr als ein normales Ballkleid. „Zum einen: Es muss bodenlang sein, alles andere ist ein No-Go“, erklärte der Designer. Zudem darf es auch eine Korsage haben. „Es muss aber der Trägerin auch passen, nicht jedes Kleid ist für jede Frau geeignet“, meinte Hoerl. Zu guter Letzt soll man in der Robe natürlich auch tanzen können. Der Designer rät, dies ein paar Mal vor dem Ball zu üben – denn „sogar Spaghetti-Essen muss man erst lernen“. (APA)

Operndirektor Dominique Meyer und Solotänzerin Rebecca Horner.
Operndirektor Dominique Meyer und Solotänzerin Rebecca Horner.
- APA/Punz