Letztes Update am So, 23.06.2013 17:23

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Miss Austria-Wahl

Tirolerin rittert um die Missen-Krone

Die Vize Miss Tirol Ena Kadic stellt sich der Wahl und kämpft heute Abend um den Titel der Miss Austria. Live zu sehen ab 20.15 Uhr auf Puls 4.

©



Innsbruck, Baden – In Tirol hat sie sich bereits gegen zig Kandidatinnen durchgesetzt, im Grande Finale im Casino Band­e muss Ena Kadic „nur“ noch gegenüber 17 Konkurrentinnen ihre Frau stehen. Die Innsbruckerin rittert heute Abend nämlich um den Titel der „Miss Austria 2013“.

Wer verbirgt sich eigentlich hinter dem Tiroler Missen-Export Ena Kadic?

Also, ich bin 23 Jahr­e alt und in Innsbruck zu Haus­e. Ich habe die Mode-Ferrarischule besucht und dort bereits an einigen ersten Modenschauen teilgenommen. Seitdem mache ich vor allem regelmäßig Foto­shootings. Zudem sportle ich sehr gern und möchte deshalb ab Herbst mit der Ausbildung zur Fitnesstrainerin beginnen. Auch wenn vielleicht Termine dazwischen kommen sollten, den Lehrgang werde ich auf alle Fälle früher oder später machen.

Die Miss Tirol Elisabeth Pöll ist ja leider aufgrund einer Verletzung nicht am Start. (Anmerkung: Sie hat sich am Dienstag bei einem Sturz eine Kniescheibenprellung und Zerrungen zugezogen.) Was bedeutet das für Sie?

Einfach ist es nicht, weil wir ja immer zusammen waren und uns auch gegenseitigen Rückhalt gegeben haben. Ich werde jetzt einfach das Beste geben und doppelt so fest kämpfen.

Sie beide haben ja auch einige Zeit im so genannten Missen Camp verbracht. (Anmerkung: Dort stellten sich die Kandidatinnen allerlei Aufgaben.) Wie war dort der Kontakt zu den Missen aus den anderen Bundesländern?

Es verlief alles recht freundschaftlich. Allerdings haben wir privat nicht viel miteinander reden können, da sehr oft gedreht wurde. Die meist­e Zeit waren Elisabeth und ich gemeinsam unterwegs und hielten uns eher im Hintergrund.

Apropos Hintergrund: Kennt man Sie schon auf der Straße bzw. wie ist das Feedback Ihrer Umgebung?

Den meisten Kontakt habe ich über Facebook, wo mich die Leute anschreiben. Oft sind es wirklich sehr viele Nachrichten und Glückwünsche, sodass ich nicht immer schnell zurückschreiben kann. Aber bis jetzt war es immer ein positives Feedback. Zumindest habe ich bis jetzt nichts Gegen­teiliges gehört.

Auch wenn es merkwürdig klingen mag: Mit Ihren 23 Jahren gehören Sie ja zu den „Älteren“ unter den diesjährigen Kandidatinnen bei der Miss Austria Wahl. Kann das Alter ein Vor- oder Nachteil sein?

Der Vorteil ist sicher, dass man eine gewisse Reife hat. Der Nachteil ist, dass bei der Miss World Wahl eine Altersbeschränkung von 24 Jahren gilt. Aber da ich erst nach der Wahl meinen 24. Geburtstag feiere, ist das in meinem Fall kein Problem.

Und warum sollten gerade Sie Miss Austria werden und Österreich später beim „Miss World Finale“ vertreten?

Ich bin ja eher der sportliche Typ und deshalb ist das Ganze ohnehin schon eine Herausforderung. Deshalb habe ich mich auch zuvor nicht getraut, bei einem Modelwettbewerb teilzunehmen. Ich bin einfach ganz anders und bediene nicht unbedingt das Klischeehafte. Zudem wäre es einfach cool, wenn wieder einmal eine Tirolerin mit dabei wäre.

Wie sehen Sie persönlich Ihre Chancen?

Es sind so viele tolle Mädchen dabei und da ist es einfach schwer, Genaueres zu sagen. Aber man will gewinnen, darum geht man ja schließlich hin. Aber wenn ich bereits unter die ersten fünf kommen würde, wäre ich auch schon zufrieden.

Da die Jury die Miss Austria wählt – wie können die Tiroler Sie heute Abend dennoch unterstützen?

Daumen drücken und ganz viel Energie schicke­n.

Das Interview führte Kathrin Waldner




Kommentieren