Letztes Update am So, 01.09.2019 07:12

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


TT-Magazin

Machu Picchu: Das zauberhafte Erbe der Inka wird überrannt

Machu Picchu hat ein Problem mit den Besuchermassen. Sogar ein neuer Flughafen soll in der Nähe entstehen. Der Status als Welterbe ist bedroht. Wie viel Magie versprüht die Inkastadt noch?

So kennt man Machu Picchu von Fotos: Ein paar Menschen streifen durch die Inka-Stätte und genießen die Ruhe und den Zauber des Ortes.

© APA/dpa/gms/Simone A. MayerSo kennt man Machu Picchu von Fotos: Ein paar Menschen streifen durch die Inka-Stätte und genießen die Ruhe und den Zauber des Ortes.



Wenn es in Machu Picchu so etwas wie den Zauber der Inkas gibt, dann nicht um 8 Uhr morgens. Im Minutentakt tuckern die Busse den Berg hinauf zu Perus wichtigster Sehenswürdigkeit und spucken laute Touristen aus. Sie schnattern in vielen Sprachen, suchen einander, aber vor allem den nächstbesten Spot für das perfekte Instagram-Bild. Die ersten Stufen hinter dem Eingangstor verwirren. „Wo ist denn jetzt Machu Picchu?“, fragt eine Amerikanerin. „Geht es hier nicht los?“ Ein schmaler Gang, begrenzt von dichtem Grün, führt nach oben. Es ist nicht weit, doch hier in den Anden auf rund 2400 Metern sind solche Aufstiege anstrengend. Das Herz rast.

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