Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 06.10.2019


Magazin

Auf den Spuren eines Künstlers um Parma: Veni, vidi und sehr viel Verdi!

Jährlich im Oktober feiert die Region um Parma den Geburtstag Giuseppe Verdis mit einem einmonatigen Festival. Beste Gelegenheit, tagsüber die Lebensstationen des Komponisten bei Radtouren zu besuchen und abends seinen Arien zu lauschen.

Auf dem Rad erreicht man die Stationen von Verdis Leben am besten.

© Auf dem Rad erreicht man die Stationen von Verdis Leben am besten.



Text und Fotos: Stephan Brünjes
Wie praktisch: Im Schlafgemach von Verdis Frau Giuseppina Strepponi hängt ein Glöckchen unter der Decke. Die daran befestigte, goldfarbene Kordel endet im Nebenzimmer am Bett des Komponisten. „Wenn er was Bestimmtes wollte, dann läutete er", sagt Francesca Celato, die Radtour-Leiterin. Nanu, der Maestro — ein triebgesteuerter Macho? Nein, nein, beschwichtigt Francesca. Und erzählt beim Gang durch Verdis Riesenvilla, seinen Weinkeller und die Kutschengarage, wie der Mann mit Schal und Hut hier gelebt hat, auf dem Landgut Sant' Agata außerhalb seiner Geburtsstadt Busseto.

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