Letztes Update am So, 01.05.2016 06:48

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Wie Roboter die Zukunft der Arbeit verändern

Endlich Feiertag. Und das in Zukunft jeden Tag? Wenn Roboter noch mehr leisten als ohnehin schon, übernehmen sie Arbeiten, die dem Menschen lästig sind und die Maschinen effizienter erledigen. Am heutigen „Tag der Arbeit“ muss aber kein Grund zur Sorge aufkommen: So wie die Leistungsfähigkeit der Roboter steigt, wird sich auch der arbeitende Mensch neu erfinden.

Mein neuer Kollege, der Roboter.

© iStockMein neuer Kollege, der Roboter.



Die Fabrik der Zukunft wird zwei Angestellte haben, einen Menschen und einen Hund. Der Mensch ist dazu da, den Hund zu füttern. Der Hund, um den Menschen davon abzuhalten, die Geräte anzufassen.“ Ein guter Witz, in dem allerdings mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt, weil Warren G. Bennis (1925–2014) ihn erzählt hat. Der US-Amerikaner war weniger für seinen Humor bekannt, dafür als einer der führenden Wirtschaftswissenschafter des vorigen Jahrhunderts. Und wenn so ein Mann voraussagt, dass der Mensch in der Arbeitswelt von morgen nur noch ein hundefütternder Handlanger sein wird, der im besten Fall die intelligente Maschine warten darf, sind die Ängste vor der Arbeitswelt von morgen verständlich. In den kommenden 20 Jahren sollen 45 Prozent der heutigen Jobs durch Roboter bedroht sein, besagt eine Untersuchung der Unternehmensberater A.T. Kearney. Öffentlichkeitswirksam sind in der Studie die Top 10 der gefährdetsten Berufe aufgelistet: darunter Sekretariatskräfte, Post- und Zustelldienste oder Berufe in der Lagerwirtschaft.

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