Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 12.07.2015


Exklusiv

Tiroler kämpfen für „Ehe gleich“

Die Verpartnerung homosexueller Paare ist in Tirol nur in Innsbruck am Standesamt möglich. Paare erzählen von ihrem „Ja“-Wort.

© MairDas Standesamt in Innsbruck ist für Verpartnerungen von Homosexuellen beliebt.Foto: Meier



Innsbruck – „Menschen sind gleich viel wert, deshalb muss das zivile Heiraten für alle möglich sein. Es braucht auch in Österreich eine Aufhebung des Eheverbots für gleichgeschlechtliche Paare. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern sind wir hinterwäldlerisch“, sagt Sven Hofer, Obmann vom Tiroler Verein Vielfalt. Dieser hat unter dem Titel „Ehe gleich!“ Österreichs erste parlamentarische Bürgerinitiative gestartet (die TT berichtete). Mit der Unterstützung von 40 Organisationen und Vereinen aus ganz Österreich ist diese Bürgerinitiative eine der größten gemeinschaftlichen Initiativen geworden. Die Liste kann noch bis 31. Juli unterschrieben werden – bereits Tausende haben unterzeichnet. Nähere Infos: www.ehe-gleich.at. (lipi)

Der Internationale Strafgerichtshof in den Haag ist für Verbrechen gegen die Menschlichkeit zuständig. Rechts: Die Pfundser Juristin Martina Peskoller-Fuchs (2.v.r.) mit Hans Holthuis (UN-Jugoslawien-Tribunal), Nadja Long, Jean-Pele Fomete, Adama Dieng und Bruno Cathala (v.l.).Fotos: EPA, ICC
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