Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 16.11.2015


Exklusiv

Der Wasser-Zauberer aus Mali

Hasimiyou Niang baut in Afrika mit Tiroler Hilfsgeldern für die Caritas Brunnen. Seinen allerersten Besuch in Europa nutzte er auch für einen Besuch am Grab von Bischof Stecher.

Hasimiyou Niang ist einer der besten Brunnenbauer in Mali. Mit Hilfe der Caritas Tirol werden pro Jahr acht bis zehn neue Brunnen in den entlegensten Dörfern gebaut.

© CaritasHasimiyou Niang ist einer der besten Brunnenbauer in Mali. Mit Hilfe der Caritas Tirol werden pro Jahr acht bis zehn neue Brunnen in den entlegensten Dörfern gebaut.



Von Marco Witting

Innsbruck – 18 Jahre lang baut Hasimiyou Niang nun schon Brunnen in Mali. Sie seien alle noch voll funktionsfähig, sagt er mit ruhiger Stimme auf Französisch im Interview. Innsbruck, Tirol, das sei eine „ganz andere Welt“. Wasser zum Leben gibt es in Europa eben mehr als genug. Dass hier, weit weg von seiner Heimat, eine gleichnamige Aktion Hilfsgelder für Afrika sammelt, berührt den 57-Jährigen sehr. Und darum führte den Mann, der in seiner Heimat Mali als „Wasser-Zauberer“ gilt, sein erster Weg in Tirol auch ans Grab von Altbischof Reinhold Stecher. Jenen Mann, der mit seinen Bildern dort schon so vielen Menschen geholfen hat.

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