Letztes Update am Mi, 09.12.2015 12:29

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gesellschaft

Glas per Paketdienst: 26 Prozent Bruch

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Linz, Wien – Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich haben die Sorgfalt österreichischer Paketdienste unter die Lupe genommen und festgestellt, dass deutlich zu viele Sendungen zu Bruch gehen. Denn von 15 Paketen mit Glaswaren kamen vier - etwa 26 Prozent - mit Scherben beim Empfänger an. Dies teilte die AK in einer Presseaussendung am Mittwoch mit.

Die AK verschickte je drei Testpakete über fünf Paketdienste. Der Inhalt jeder Sendung waren vier Gläser und eine Flasche Wein - sorgfältig verpackt in Luftpolsterfolie und mit einem „Vorsicht Glas“-Klebeband deutlich gekennzeichnet. Zwei Anbieter stellten alle drei Pakete einwandfrei zu. Bei einem Dienstleister erreichte den Empfänger eine Sendung mit einem zerbrochenen Glas. Eine besonders schlechte Quote hatte ein weiterer Anbieter: In zwei von drei Sendungen ging etwas zu Bruch - einmal ein Glas und einmal die Flasche. Das durchnässte Paket mit der kaputten Flasche wurde einfach neu verpackt und zugestellt. Überhaupt nicht beim Empfänger angekommen ist hingegen eine beschädigte Sendung beim fünften Anbieter: Das nasse Paket mit zerbrochener Flasche und zerbrochenem Glas lagerte der Dienstleister einfach ein. Erst nach umständlicher Reklamation wurde es an den Absender retourniert.

Alle Pakete wurden online aufgegeben, der Paketschein ausgedruckt und die Sendung im nächstgelegenen Paketshop aufgegeben. Die Preise dafür schwankten je nach Anbieter zwischen 4,00 Euro und 5,90 Euro. Im Durchschnitt waren die Pakete zwei Tage unterwegs, ein Anbieter schaffte die Zustellung sogar innerhalb eines Tages. (APA)

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