Letztes Update am Fr, 08.07.2016 12:41

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Spanien

Mehr als ein Dutzend Verletzte bei Stiertreiben in Pamplona

Am zweiten Tag der Stierhatz in der nordspanischen Stadt wurden 14 Personen verletzt. Die verängstigten Stiere blieben nicht zusammen, das machte die Hatz besonders gefährlich.

Am Freitag wurden bei dem Spektakel zum diesjährigen "Sanfermines"-Fest 14 Teilnehmer in ein Krankenhaus gebracht.

© AFP/Miguel RiopaAm Freitag wurden bei dem Spektakel zum diesjährigen "Sanfermines"-Fest 14 Teilnehmer in ein Krankenhaus gebracht.



Pamplona – Bei der Stierhatz in der nordspanischen Stadt Pamplona sind am Freitag mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden, unter ihnen ausländische Touristen. Wie die Rettungsdienste mitteilten, wurden am Freitag bei dem Spektakel zum diesjährigen „Sanfermines“-Fest 14 Teilnehmer in ein Krankenhaus gebracht.

Darunter waren sieben Menschen, die durch Hornstöße von Kampfstieren verletzt wurden. Dazu gehörten zwei US-Bürger sowie ein Kanadier, ein Inder und ein Südafrikaner. Die Hatz am Freitag war besonders gefährlich, weil die Stiere nicht zusammengeblieben waren. Es dauerte daher länger als normal, bis die verwirrten und verängstigten Tiere zur Arena fanden.

Bis kommenden Donnerstag werden täglich sechs Kampfstiere durch die Altstadtgassen zur Stierkampfarena gejagt. Waghalsige Läufer nutzen dies auf der 825 Meter langen Strecke zu Mutproben, bei denen immer wieder mehrere Teilnehmer verletzt werden. Das Spektakel lockt Touristen aus der ganzen Welt an. Über Pamplona schrieb der US-Schriftsteller Ernest Hemingway in seinem ersten größeren Roman „Fiesta“ (1926). (APA/dpa)

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