Letztes Update am So, 11.09.2016 16:38

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


New York

Stilles Innehalten am Ground Zero für die Opfer des 11. September

US-Präsident Obama rief die Nation am 15. Jahrestag der Anschläge in New York zur Einheit auf. Clinton und Trump kamen zur Gedenkfeier am Ground Zero.

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© AFP



New York - US-Präsident Barack Obama ehrte die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 rief die Nation zur Einheit auf. In einer Rede am Pentagon, einem der Anschlagziele der Terroristen vor 15 Jahren, verwies Obama auf die Fortschritte im Kampf gegen Al-Kaida und andere Terrorgruppen.

Wichtig sei aber nicht nur ein entschlossener Kampf gegen den Terror, sondern auch, dass die USA ihre Werte bekräftigten. Die von der Nation gebotene Vielfalt sei keine Schwäche, sondern „war und wird immer unsere größte Stärke sein“, sagte Obama. „Lasst nicht zu, dass andere uns spalten.“

Bei der Zeremonie am Ground Zero in New York, wo die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, verlasen Angehörige und Polizisten auch die Namen der Opfer. An der Gedenkveranstaltung zum 15. Jahrestag der Anschläge nahmen auch die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump teil.

Bei den 9/11-Anschlägen steuerten Attentäter des Terrornetzwerks Al-Kaida Flugzeuge in die Hochhäuser sowie in das Verteidigungsministerium bei Washington. Eine vierte entführte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania auf ein Feld. Noch heute leiden etwa 75.000 Menschen körperlich und psychisch an den Folgen der Anschläge. (APA/dpa)