Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 08.06.2017


Imst

Pflasterung ist drei Wochen früher fertig

Die Arbeiten in der Imster Innenstadt sind drei Wochen früher dran als geplant. Die Pflasterung wird bereits Anfang August fertig.

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© Reichle



Von Matthias Reichle

Imst –„Wir sind den Arbeiten drei Wochen voraus“, freute sich Stefan Weirather bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend. Und tatsächlich waren die Pflaster­arbeiten im Bereich der Sparkasse Imst gestern so weit, dass die Schustergassenkreuzung wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. „Geplant war der 30. Juni“, freut sich auch Stadtmarketingchefin Tatjana Stimmler über den raschen Baufortschritt.

Das nächste Baulos am Lain wird nun vorgezogen. Damit ist die Florianigassenkreuzung nun voraussichtlich bereits ab dem 12. Juni gesperrt.

Das hat Folgen: So kann das Radrennen „Tour Transalp“ nicht durch die Innenstadt verlaufen. Der Tourismusverband sei der Gemeinde hier entgegengekommen und hat die Strecke Richtung Feuerwehrzentrum verlagert, betonte Stadtchef Weirather. „Wir freuen uns natürlich, wenn die Transalp in den nächsten Jahren dann wieder durch die Innenstadt unterwegs ist“, so Stimmler

Geplant ist nun, die Arbeiten am 14. August zu beenden. Danach seien die gröbsten Verkehrsbehinderungen vorüber. Die Arbeiten gehen freilich bis zum Herbst am hinteren Sparkassenplatz mit Pflasterungen und Begrünungen weiter. Auch der Bereich vom TT-Kreisverkehr bis auf die Höhe Rathaus wird noch asphaltiert.

Kritik gab es im Vorfeld an der Beschilderung. So mancher Betrieb fühlte sich von seinen Kunden abgeschnitten. Die Metzgerei Raffl hatte eigene Schilder angebracht, damit Kunden weiterhin zum Geschäft finden. Man habe die Sperre stark bei der Kundenfrequenz gespürt, berichtet Geschäftsfrau Christa Raffl. „Die Kunden haben uns zwei Monate nach Beginn der Arbeiten immer noch gefragt, wie sie fahren dürfen“, betont sie. „Die Bemühungen des Stadtmarketings sind nicht so, dass wir glücklich sind.“ Auch gestern Nachmittag nach Öffnung der Straße standen noch die Schilder, dass die Schustergasse gesperrt sei, kritisiert sie.

Stimmler hält der Kritik entgegen, dass die Beschilderung bestens war, die Stadtpolizei hätte in der Hinsicht gute Arbeit geleistet.