Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 10.06.2017


Osttirol

Pannendienst ehrt Mitglieder und feiert

Mathias Margreiter, Obmann Helmut Glantschnig, Karl Nöstlinger, Stützpunktleiter Christian Filzmaier, BM Elisabeth Blanik und Alfred Frank (v. l.)mit dem E-Begleitfahrzeug für die Dolomiten-Radrundfahrt.

© BlassnigMathias Margreiter, Obmann Helmut Glantschnig, Karl Nöstlinger, Stützpunktleiter Christian Filzmaier, BM Elisabeth Blanik und Alfred Frank (v. l.)mit dem E-Begleitfahrzeug für die Dolomiten-Radrundfahrt.



Lienz – Seit 50 Jahren bietet der ARBÖ seine Dienste in Österreich an, seit 44 Jahren auch in der Bezirkshauptstadt. Das Einzugsgebiet von Lienz aus reicht nach Hermagor und bis auf die Franz-Josefs-Höhe am Großglockner.

Pepi Plössnig, mittlerweile pensioniert, hat im Jahr 1973 mit einem VW Käfer und einer Werkzeugkiste die Arbeit in Lienz aufgenommen. Heute teilen sich Manuela Mühlmann, Andreas Gliber, Erwin Grabner, Franz Gollner und Stützpunktleiter Christian Filzmaier die Arbeit. „Die Zahl der Pannen steigt von Jahr zu Jahr“, berichtete Mathias Margreiter, technischer Betriebsleiter in Tirol. Vor-Ort-Reparaturen seien durch die Komplexität in den modernen Fahrzeugen heute kaum noch möglich. Das Abschleppen und Bereitstellen von Ersatzmobilen habe sich zur Hauptaufgabe der Dienstleister entwickelt.

Die Elektromobilität werde in naher Zukunft unaufhaltsam Einzug halten und stelle neue Herausforderungen an das Personal, das durch Schulungen an die neuen Aufgaben herangeführt werde. „Beispielsweise darf ein E-Auto aufgrund der Rückgewinnungstechnik nicht einfach abgeschleppt werden“, so Margreiter. Der ARBÖ werde erstmals mit einem voll elektrisch betriebenen Fahrzeug die 30. Dolomiten-Radrundfahrt am Sonntag begleiten, erklärte Helmut Glantschnig, Obmann des ARBÖ Lienz.

Für ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft im Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs wurden im Rahmen einer Feier Ehrungen überreicht. Alfred Frank und Karl Nöstlinger sind seit 50 Jahren beim Klub. Als eine von insgesamt vierzig Geehrten wurde Natalie Krebs-Yakut genannt, die in Huben lebt. Sie hat keinen Führerschein und noch nie ein Auto besessen, ist aber seit 40 Jahren aktives Mitglied. „In den Siebzigern bin ich zahlreiche Radrennen gefahren, auch auf den Großglockner.“ Bis heute sei sie daher noch mit ihrem Fahrrad gemeldet und damit eine Besonderheit, so Glantschnig. „Ein E-Bike, das wäre noch einmal etwas“, erklärt die Dame lächelnd. (bcp)

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