Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 30.06.2017


Exklusiv

Eltern wehren sich gegen Schließung der Volksschule Lechleiten

Am Donnerstag flatterte der Auflassungsbescheid des Landes in die Volksschule Lechleiten. Elternvertreter sind empört.

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© Mittermayr Helmut



Von Helmut Mittermayr

Steeg – Nun geht es der Volksschule Lechleiten an den Kragen, gestern kam der offizielle Auflassungsbescheid mit der Post. In Lechleiten, einem nahe Warth (Vbg.) gelegenen Weiler Steegs, gibt es mit der Volksschuloberstufe noch eine in Tirol „ausgestorbene“ achtjährige Schulform. Obwohl für kommenden Herbst vier Volksschüler, zwei Kinder aus Warth und zwei Oberstufler, die Schule besuchen würden (Tirols selbstauf­erlegte Untergrenze liegt bei drei Kindern), wurden die Eltern informiert, dass sie ihre Kinder im nächsten Schuljahr entweder in Steeg oder in Schröcken (Vbg.) anmelden müssen. Eine große zusätzliche Bürde zum hochalpinen Leben in den Steeger Gemeindefrak­tionen Lechleiten und Gehren. Neben der reinen Ausbildung ist mit dem Schritt auch das kulturelle Leben, bei dem die Schule im Jahreskreis als Motor fungierte, betroffen.

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