Letztes Update am Do, 09.11.2017 16:32

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sammelaktion

Lebensmittel und Hyigeneartikel: Caritas sammelt für Tiroler in Not

Zwischen 16. und 18. November sammelt die Caritas wieder alltägliche Waren für Tiroler in Not. Die Spenden können in Wörgl und St. Johann abgegeben werden.

© Caritas SalzburgDie Caritas sammelt haltbare Lebensmittel wie Kaffee, Mehl, Nudeln der Kekse für Menschen in Not.



Innsbruck, St. Johann, Wörgl – Unter dem Motto „Über den Tellerrand schauen und helfen“ startet die Caritas im Tiroler Unterland eine Sammelaktion. Das Geld reiche in vielen Tiroler Haushalten nicht bis zum Monatsende, gespart würde beim Notwendigsten, beispielsweise bei einer gesunden Ernährung. Zwischen 16. und 18. kann man die Aktion „Über den Tellerrand“ der Caritas mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln unterstützen. Caritas Direktor Johannes Dines: „Armut ist in unserer Wohlstandsgesellschaft oft unsichtbar, es gibt sie aber trotzdem. Die Alleinerzieherin, die jeden Euro zweimal umdrehen muss, der Mindestpensionist, der gegen Ende des Monats nur noch Kartoffeln isst – sie und viele andere wollen wir mit dieser Aktion unterstützen. Ich bitte die Tirolerinnen und Tiroler, über den Tellerrand zu schauen und zu helfen“.

Vor allem haltbare Grundnahrungsmittel wie Zucker, Mehl, Nudeln, Reis, Speiseöl, Kaffee, Tee, Honig, Lebensmittel in Dosen und Gläsern, Fertiggerichte (z.B. Packerlsuppen), Kekse, Schokolade und kleine Fruchtsäfte seien willkommen. Die Spenden können in den beiden Caritas Zentren in Wörgl (Brixentalerstraße 5) und St. Johann in Tirol (Fieberbrunnerstraße 10) am Donnerstag, 16. November, von 9.00 bis 12.00 Uhr, am Freitag, 17. November, von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie am Dienstag, 21. November, von 9.00 bis 12.00 Uhr abgegeben werden.

Eine Familie, die selbst freiwillig bei der Spendenatkion mithilft, berichtet aus eigener Erfahrung: „Auch wir haben früher immer wieder erlebt, wie es ist, kaum über die Runden zu kommen und nicht zu wissen, was auf den Tisch kommt. Jetzt geht es uns gut, daher wollen nun wir anderen helfen!“ (TT.com)