Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 19.05.2018


Vorarlberg

Opfer des Messerangriffs von Imst in Lustenau beigesetzt

Mit einem großen Trauermarsch wurde gestern in Vorarlberg jenes 17-Jährigen gedacht, der am vergangenen Sonntag nach einer Party in Imst von einem 19-Jährigen niedergestochen worden war.

© VOL.at/Sarah SonnbergerMit einem großen Trauermarsch wurde gestern in Vorarlberg jenes 17-Jährigen gedacht, der am vergangenen Sonntag nach einer Party in Imst von einem 19-Jährigen niedergestochen worden war.



Lustenau – Jener Vorarlberger Tischlerlehrling, der vergangenen Sonntag von einem 19-Jährigen nach einer Party in Imst angegriffen und niedergestochen worden war, ist gestern Nachmittag in seiner Heimatgemeinde Lustenau beigesetzt worden. Wie berichtet, war der 17-Jährige nach einem Stich in die Brust gestorben.

Um 19 Uhr am Abend fand zudem ein Trauerzug durch die 20.000-Einwohner-Gemeinde im Westen Vorarlbergs statt. Freunde und Bekannte von „Keshi“ (so der Spitzname des Opfers) und seiner Familie verabschiedeten sich auf diese Weise von ihm.

Immer noch unklar sind Tat­hergang und Motiv. Von offizieller Seite gibt es dazu nach wie vor keine Angaben. Im Umfeld des Täters – er lebt in Imst, hat die österreichische Staatsbürgerschaft, aber türkische Wurzeln – kursiert die Version, dass es bei dem Streit, der um 5.20 Uhr Sonntagfrüh eskalierte, um ein Mädchen ging. Der 17-jährige Vorarlberger sei eigens wegen diesem zu der Party nach Imst gekommen. Auch der 19-Jährige habe demnach Interesse an dem Mädchen gehabt. (TT)

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