Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 13.06.2018


Bezirk Landeck

Neuer Standort für Schönwieser Feuerwehr

Nach jahrelangem Ringen um den Neubau eines Einsatzzentrums scheinen nun eine Lösung – und ein neuer Standort – gefunden.

© ReichleDie bestehende Schönwieser Feuerwehrhalle ist zu klein, seit Jahren drängen die Florianijünger auf einen Neubau.Foto: Reichle



Von Matthias Reichle

Schönwies – Die akute Platznot der Schönwieser Feuerwehr könnte bald Geschichte sein – das Fundament für den Neubau eines Einsatzzentrums wurde jedenfalls in der vergangenen Gemeinderatssitzung gelegt.

Wie berichtet, machte die Hochwassersituation am Inn dem geplanten Standort neben dem MPreis einen Strich durch die Rechnung. Auf eine Hochwasserverbauung konnte man nicht warten, so hatte man in der vorausgegangenen Sitzung beschlossen, auf die Suche nach neuen Grundstücken zu gehen. Der Platz beim Recyclinghof in Starkenbach war aufgrund einer roten Zone ausgeschieden, und auch der Ausbau am bestehenden Standort schien nicht möglich.

So blieben zwei Varianten übrig. Das Konrad-Areal oder das Stadler-Areal, das direkt an der Bundesstraße nordwestlich des Ortsteils Oberhäuser liegt. Letzteres wurde einstimmig abgesegnet – aber nicht ohne Debatte.

Für Gemeindevorstand Harald Peham (SPÖ) war es klar die bessere Wahl: „Es ist weg von den Häusern und es gibt damit keine Schwierigkeiten mit Anrainern. Außerdem besteht so die Möglichkeit einer Umfahrungsstraße nach Kronburg, wenn man sich mit den Grundeigentümern einigt.“ Die Liste „Für Schönwies“ fordert, dass man vorher mit ebendiesen bezüglich der Zufahrt reden müsse, wie Vizebürgermeister Reinhard Raggl erklärt. Er sah beim Konrad-Areal den Vorteil, das Projekt mit Wohnbau verknüpfen und gleichzeitig die Einfahrt zur Gemeinde verbreitern zu können. Als nächster Schritt wird nun eine Studie zur Einfahrtssituation Richtung B171 erstellt.