Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 15.06.2018


Innsbruck

Bischöflicher Segen für die Pilgerwanderung

Am 30. Juni begeben sich wieder über 270 Gläubige auf die Spuren von Bischof Reinhold Stecher – der Segen kommt von einem seiner Nachfolger.

© Christian SiglPräsentierten die Medaillons für die Pilger: Christian Rosenkranz, Veren­a Gutleben, Bischof Hermann Glettler, Helga Tobler-Fuchs und Tony Obergantschni­g (v. l.).Foto: Christian Sigl



Innsbruck – Die Spuren des verstorbenen Bischofs Reinhold Stecher, sie sind in Tirol noch immer sicht- und spürbar. Auf eben jene Spuren begibt sich die Pilgerwanderung „Quo Vadis“ heuer bereits zum sechsten Mal. Am 30. Juni geht es los, von der Jesuitenkirche nach Maria Waldrast. Den Segen dazu gibt es um vier Uhr Früh von Innsbrucks Diözesanbischof Hermann Glettler.

„Ja, das ist früh“, sagt Glettler bei der Präsentation des Programms zu Organisator Tony Obergantschnig mit einem Lächeln im Gesicht. Allerdings haben die Pilger an diesem Tag einiges vor. „Bischof Stecher hat authentisch gelebt und das hat so viele Wellen geschlagen. Wellen, von denen wir noch heute profitieren“, sagt Glettler. Die Teilnehmer werden auf ihrem Weg an zwei Labestationen in Mutters und Mieders versorgt. Das Nenngeld von 35 Euro ist gleichzeitig Spendengeld. Die gesamten Einnahmen kommen Hilfsprojekten zugute, unter anderem jenen von Bischof Reinhold Stecher initiierten.

Bis 4. Juni können sich Pilger bei folgenden Stellen in Innsbruck anmelden: in den Pfarrbüros der Pfarre Allerheiligen und St. Paulus, bei der Caritas Tirol in der Heiliggeiststraße, beim Alpenverein in der Meinhardstraße, in der GEA-Filiale in der Meinhardstraße sowie in der Hypo Bank am Bozner Platz. Die Teilnehmerzahl ist auf rund 270 beschränkt. Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt. Für die Pilger gibt es selbstgebastelte Medaillons, die eine Erinnerung zum Anfassen sind. (mw)