Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 05.07.2018


Exklusiv

Ärzte verzweifelt gesucht: In Tirol bleibt Abtreibung Tabu-Thema

Zwischen 800 und 1000 Frauen jährlich brechen in Tirol ihre Schwangerschaft ab. Dafür steht ein Wahlarzt zur Verfügung. LR Fischer sucht weitere Ärzte. Die Kollegen würden um ihre Karriere fürchten, sagt ein Arzt.

Anders als in anderen Bundesländern führen öffentliche Spitäler in Tirol keine Abtreibungen durch. Die Kosten werden nicht übernommen.<span class="TT11_Fotohinweis">Foto: iStock</span>

© iStockphotoAnders als in anderen Bundesländern führen öffentliche Spitäler in Tirol keine Abtreibungen durch. Die Kosten werden nicht übernommen.Foto: iStock



Von Anita Heubacher

Innsbruck – Christian Fiala ist einer von wenigen Ärzten, die sich öffentlich zum Thema Abtreibung äußern. Er hat in Innsbruck Medizin studiert und leitet heute zwei Ambulatorien in Wien und in Salzburg, wo Frauen ihre Schwangerschaft abbrechen lassen können. „Die Situation in Tirol ist katastrophal und die Abtreibungen für viele Frauen sehr teuer, weil es nur einen Arzt in Tirol gibt“, sagt Fiala.

TT-Exklusiv-Artikel

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden