Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 12.07.2018


Osttirol

Heilfußbad als Zuckerl für Gäste

© OblasserTheresia Rainer (l.), Obfrau der Osttiroler Privatvermieter, lässt sich von Vermieterin Elisabeth Kaplenig das neue Fußbad demonstrieren.



Von Catharina Oblasser

Lavant – Wenn Feriengäste müde von einer Wanderung zurückkommen, bieten rund 20 Vermieter der Privatvermietergruppe „Osttiroler Herzlichkeiten“ ein besonderes Service an: ein Fußbad mit Deferegger Heilwasser.

Was es damit auf sich hat, erklärten Privatvermieter-Obfrau Theresia Rainer, Heilwasser-Marketingfrau Charlotte Sengthaler, der Arzt Ottokar Widemair und Elisabeth Kaplenig, Vermieterin in Lavant, bei einem Pressegespräch. „Wir wollen das Deferegger Heilwasser bekannter machen“, erklärt Sengthaler. „Der Weg über ein Fußbad ist eine gute Möglichkeit.“ Theresia Rainer, die selbst Zimmer und Appartements vermietet, lobt die Einfachheit der Idee: „Für uns Privatvermieter ist das kein großer Aufwand. Die kleinen ,Schaffeln’ für das Bad sind eine einmalige Anschaffung, auch das Heilwasser kostet nicht viel.“ Ihre eigenen Gäste, die das bereits ausprobiert haben, wären durchwegs begeistert gewesen. Auch Elisabeth Kaplenig bietet das Fußbad schon an: „Es ist ein Zuckerl für meine Gäste“, sagt sie. „Dadurch fühlen diese sich wertgeschätzt, es entsteht eine Bindung.“ Ob die Vermieter dafür Geld verlangen oder nicht, bliebe jedem selbst überlassen, sagt Rainer.

Das Deferegger Heilwasser, das in St. Jakob aus der Tiefe sprudelt, gilt unter anderem als kräftigend und entspannend, weiß Arzt Widemair. Er hat jahrelange Erfahrung mit dem uralten Nass. So soll es, vermischt mit warmem Leitungswasser, gut gegen Muskelkater wirken. Es wird als Vollbad eingesetzt, aber ein Fußbad habe ebenso heilende Wirkung, sagt der Arzt.