Letztes Update am Do, 09.08.2018 16:37

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutschland

Betrieb eingestellt: Unwetter legten Frankfurter Flughafen lahm

Wegen eines Unwetters im Rhein-Main-Gebiet waren am Nachmittag rund eine halbe Stunde lang keine Starts und Landungen möglich gewesen. Rund 40 Flüge und 6000 Passagiere seien derzeit betroffen, darunter auch Verbindungen nach Österreich.

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Frankfurt/Main – Wegen einer herannahenden Gewitterfront hat der Frankfurter Flughafen – der größte Flughafen Deutschlands – am Donnerstagnachmittag vorübergehend den Flugbetrieb eingestellt. Rund eine halbe Stunde lang waren keine Starts und Landungen möglich gewesen, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport.

Die Flugzeuge blieben in der Luft, bis das Gewitter vorbeigezogen sei. Dies sei das normale Vorgehen bei solchen Wetterlagen. Auch die Bodenabfertigung sei vorübergehend eingestellt worden wegen Blitzschlaggefahr auf dem Vorfeld. Es könne in der Folge zu Ausfällen von Flügen kommen, sagte der Sprecher.

Vorkehrungen getroffen

In der Zwischenzeit war sich auf einen längeren Ausfall eingestellt worden: Fluggäste werden laut Homepage gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden. Es wird empfohlen, den Flugstatus vorab auf den Internetseiten der Fluggesellschaften zu prüfen.

Die Lufthansa reservierte schon einmal 3.000 Hotelzimmer, falls Passagiere stranden sollten. Die Fluggesellschaft stellte sich eigenen Angaben zufolge darauf ein, dass rund 6.000 Passagiere und rund 40 Flüge von den Auswirkungen der Gewitterfront betroffen sein könnten.

Betroffen ist etwa auch der Austrian Airlines-Flug nach Linz um 16.30 Uhr, Flüge nach Innsbruck oder Salzburg (16.20 Uhr) werden auf der Flughafen-Website noch planmäßig angeführt.

Nach Angaben der Frankfurter Feuerwehr stürzten wegen Sturmböen im Stadtwald Bäume um. Die Stadt warnte, dass die Gefahr von Astbrüchen in Parks und Grünanlagen wegen der Windböen erhöht sei. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Starkregen, Wind und Hagel gewarnt. (APA/dpa)




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