Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 08.09.2018


Bezirk Imst

Stadtgemeinde Imst rüstet sich für Autofreien Tag

Der tirolweite Aktionstag, sich ohne Automobil und nur mit Muskelkraft fortzubewegen, stößt in Imst auf besondere Gegenliebe.

© ParthDie Klima- und Energiemodellregion Imst mit den drei Stadtreferenten Thomas Schatz (Sport), Brigitte Flür (Familie) undNorbert Praxmarer (Umwelt, v. l.) nehmen sich am 22. September autofrei.Foto: Parth



Von Thomas Parth

Imst – Die Idee eines Autofreien Tages im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche fällt in der Bezirkshauptstadt auf fruchtbaren Boden. Heuer wird die Veranstaltung am Samstag, den 22. September, gleich von vier Schultern getragen.

Neben dem Umwelt-, Energie- und Naturschutzausschuss unter Norbert Praxmarer zeichnen auch der Familienausschuss unter Brigitte Flür, der Sportausschuss mit Thomas Schatz sowie die Klima- und Energiemodellregion (KEM) mit Gisela Egger für die Organisation verantwortlich.

„Ab 13 Uhr gibt es in der Kramergasse eine Fußgängerzone mit einem Fest zum Autofreien Tag“, informiert GR Brigitte Flür: „Wir küren die Sieger des Fahrradwettbewerbs und bieten Aktivitäten für die ganze Familie an. Den Höhepunkt dabei stellt sicher die Familien-Radrundfahrt durch Imst dar.“ Unter dem Titel „Ganz Imst radelt“ sind alle Bürger dazu eingeladen, ihre Stadt von der alten Feuerwehrhalle hinter der Johanneskirche aus zu erkunden. Geführt werde die Rundfahrt von der Seniorenradgruppe, welche die genaue Routenführung noch bekannt geben wird. „2019 feiert die Seniorenradgruppe ihr zehnjähriges Bestehen“, ergänzt Flür: „Von April bis Oktober, immer mittwochs um 10 Uhr, treffen sich rund 30 bis 40 Personen bei der Brennbichler Kirche, um gemeinsam eine Radtour zu unternehmen.“

Norbert Praxmarer lädt die Imster Bevölkerung zur aktiven Teilnahme am Autofreien Tag ein: „In der Innenstadt können wir zu Fuß gehen und so zu einer Belebung beitragen.“ Und was den (Naturschutz-)Referenten freut, darüber darf sich auch der Sportreferent, Thomas Schatz, nicht ärgern: „127 Teilnehmer haben sich in Imst für den Tiroler Radwettbewerb eingetragen und dadurch die unvorstellbare Strecke von 55.860 Kilometern erradelt.“ Der Umweltaspekt komme hier jedenfalls nicht zu kurz, schließlich haben die Teilnehmer dazu beigetragen, über 1,6 Tonnen CO2 einzusparen. „Es ist sinnvoll und macht Spaß, wenn man den Sport ins Alltagsleben einbaut“, unterstreicht Schatz. Für die Verpflegung am Autofreien Tag in Imst wird der Verein Freiraum sorgen. „Auch Musik wird zu hören sein“, versichert die Familienreferentin abschließend.