Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 23.10.2018


Bezirk Imst

Petition: 5000 gegen Zusammenschluss der Skigebiete Hochoetz/Kühtai

Laut Petitions-Initiator Gerd Estermann müsse man die Feldringer Böden (rot) vor einer Zerstörung schützen.

© TirisLaut Petitions-Initiator Gerd Estermann müsse man die Feldringer Böden (rot) vor einer Zerstörung schützen.



Von Thomas Parth

Kühtai, Oetz – In weniger als einem Monat, genauer gesagt am 16. November um 19.30 Uhr, findet im Gemeindesaal in Mötz eine Diskussionsveranstaltung statt. Diese hat die Verbindung der beiden Skigebiete Hochoetz und Kühtai zum Thema. Initiiert wird diese Veranstaltung, ebenso wie die Petition „Nein zur Zerstörung von Feldringer Böden und Schafjoch“, von Gerd Estermann und seiner Tochter Tina. Den beiden ist es binnen weniger Wochen gelungen, 5000 Unterzeichner für ihre Petition zu gewinnen.

Gerd Estermann bestätigt momentan die Zusagen sowohl von Befürwortern wie von Aufsichtsratsmitgliedern der Bergbahnen Kühtai und Hochoetz als auch von Projekt-Kritikern wie Grünen-Klubobmann Gebi Mair, Klubobmann oder Vertreter des Alpenvereins an der Diskussion. Auf Anfrage bestätigt auch ÖVP-Tourismussprecher und selbst Hote­lier in Kühtai, LA Mario Gerber, seine Teilnahme: „Es ist von unserer Seite aus angedacht, dass ich die Diskussionseinladung wahrnehme. Ich möchte die Diskussion wieder weg vom Populismus bringen und auf einer sachlichen Ebene Argumente liefern.“ Im TT-Telefonat lässt Gerber auch keinen Zweifel daran, dass er sich uneingeschränkt für einen Zusammenschluss ausspricht: „Ich kenne keinen im Sellrain, der sich gegen das Projekt ausspricht, weil es einfach Sinn macht.“

Gerd und Tochter Tina Estermann initiierten eine Petition.
Gerd und Tochter Tina Estermann initiierten eine Petition.
- Estermann