Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 24.10.2018


Tirol

Ein Jahrhundert Hilfe für Eltern

Nach einem Jahrhundert haben sich zwar die Betätigungsfelder der Mutter-Eltern-Beratung verschoben, die vom Land Tirol getragene Einrichtung hat aber nichts an Bedeutung verloren.

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Innsbruck – Aufklärung über Hygiene oder Impf-Kampagnen zur Eindämmung gefährlicher Erkrankungen – mit diesen Themen befasste sich die Mutter-Eltern-Beratung in ihrem Gründungsjahr 1918. Ein Jahrhundert später haben sich zwar die Betätigungsfelder verschoben, die vom Land Tirol getragene Einrichtung hat aber nichts an Bedeutung verloren.

„Auch in Zeiten von Google und Facebook ist die persönliche Beratung von Eltern und ihren Kleinkindern sehr wichtig“, sagt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Dies würde auch die Bilanz des vergangenen Jahres zeigen: „In 113 Gemeinden fanden 2087 Beratungen statt. Die 109 Mitarbeiter betreuten mehr als 13.000 Säuglinge und Kleinkinder“, berichtet er.

Dies seien in etwa 30 Prozent aller in Tirol geborenen Kinder, sagt Petra Welskop. Leiterin der Mutter-Eltern-Beratung: „Unter anderem werden von uns Kurse, Vorträge, aber auch Hausbesuche und primär aufklärende Gespräche angeboten – und das völlig kostenlos.“ (bfk)