Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 12.11.2018


Bezirk Schwaz

Feuerwehren stellten im Zillertal ihr Können unter Beweis

Schon zum 19. Mal wurde in Fügen eine Atemschutz-Leistungsprüfung organisiert. 21 Gruppen haben sich gemeldet und auch bestanden.

© ZwicknaglUm im Einsatzfall bestehen zu können, heißt es für die Atemschutzträger fleißig trainieren. Denn jeder Handgriff muss passen.



Von Walter Zwicknagl

Fügen – „Atemschutzträger haben bei diversen Brandeinsätzen einen immer größeren Stellenwert“, sind sich der Schwazer Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler und Reinhard Haun als Sachgebietsleiter Atemschutz einig. Und immer wieder ist das Gerätehaus in Fügen Treffpunkt der Florianijünger für die Atemschutz-Leistungsprüfung. Um acht goldene, fünf silberne und acht bronzene Leistungsabzeichen ging es diesmal. „Die Kollegen haben ihre Aufgaben zufriedenstellend bewältigt“, meint Haun.

„Wir haben an zehn Abenden mit je zwei Einheiten trainiert“, erzählen Markus Kufner, Tobias Dornauer und Stefan Hauser vom Fügener Team, das sich dem gestrengen Blick der Bewerter stellte. Zu den 21 Dreier-Trupps zählten auch Teams aus Südtirol und eines aus dem Bezirk Kufstein. Derzeit stelle der Bezirk Schwaz rund 800 Atemschutzträger, weiß Geisler. Für den bezirksweiten Einsatz stehen 340 Atemschutzgeräte der gleichen Bauart zur Verfügung. Im Vorjahr wurden an der Füllanlage in Schwaz 4500 Flaschenfüllungen gezählt. Um den Einsatz so wirklichkeitsnah wie möglich zu üben, gibt es seit Jahren im Jenbacher Gerätehaus einen Kriechtunnel.

- Zwicknagl