Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 23.11.2018


Bezirk Landeck

Landecker Tagespflege startet im März

Auf welchen Namen soll das neue Kind getauft werden? Sprengel-Geschäftsführerin Doris Habicher und ihr Team hatten einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, verbunden mit einem Gewinnspiel.

© Zangerl



Landeck – Die Vorbereitungen zum Start der Tagespfleg­e des Sozialsprengels Landeck-Zams-Fließ-Schönwies laufen auf Hochtouren, die Eröffnung ist für 4. März geplant. Noch sind Bauarbeiten am Standort unweit des Altenheimes und betreuten Wohnens im Gange.

Auf welchen Namen soll das neue Kind getauft werden? Sprengel-Geschäftsführerin Doris Habicher und ihr Team hatten einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, verbunden mit einem Gewinnspiel. Inzwischen trafen 75 Vorschläge ein. Am Mittwoch wurden unter den Einsendern fünf Gewinner gezogen, für sie alle gibt es einen Geschenkkorb. Die Entscheidung über die Bezeichnung der Tagespflege fällt jedoch erst in zwei Monaten. Habicher erläuterte: „Wir werden intern in einem mehrstufigen Prozess den passenden Namen festlegen.“

In den vergangenen Wochen hatte der Sprengel zu Info-Veranstaltungen in den vier Mitgliedsgemeinden eingeladen. Das Interesse sei überschaubar gewesen, wie Pflegedienstleiterin Birgit Zangerl resümierte. „Immerhin konnten wir acht Interessenten für die Tagespflege vormerken. Wobei eine Gruppengröße von zwölf Personen pro Tag möglich ist.“

Zur Betreuung der Tagespflege-Klienten suche man ehrenamtliche Helfer sowie fixe Mitarbeiter. Ansprechpartnerin ist die mobile Sprengel-Sozialarbeiterin Manuela Juen – erreichbar unter der Infohotline 0699/166 60 243.

In die Tagespflege aufgenommen werden Klienten, die Pflegegeld bekommen und transportfähig sind. „Wir gestalten ein abwechslungsreiches Tagesprogramm mit dem Ziel, Lebensfreude zu vermitteln“, hob Habicher hervor. „Die Angehörigen sollen einige Zeit von ihren Aufgaben entlastet werden.“

Die Selbstkosten für die Klienten sind nach Einkommen gestaffelt. Für die Ganztagesbetreuung plus Verpflegung wird ein Anteil von 27 Euro (Einkommen bis 1200 Euro), 40,50 Euro (bis 1650 Euro) und 54 Euro (bis 2100 Euro) in Rechnung gestellt. Bei der halbtägigen Betreuung werden 15, 25 bzw. 30 Euro fällig. Das Abholservice kostet pro Fahrt fünf Euro. (za)