Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 24.11.2018


Gesellschaft

Rennanzug von Olympia im Museum

© Zwicknagl



Die Geschichte des Skilaufs, Langlaufs, Rodelns und Eislaufes hat Walter Felkel im Jenbacher Museum längst dokumentiert. Und er kann sich über Sprungskier von Bubi Bradl, Toni Innauer und Armin Kogler freuen. „Was uns bisher gefehlt hat, war das Snowboarden", erzählt der ehemalige Sportlehrer, der neben vielem anderen die Ski-Erzeugung im Unterland dokumentiert hat. Jetzt gibt es aber auch eine Snowboard-Abteilung. Denn Gitti Köck, die in Mils wohnt und im Parallel-Riesenslalom bei den Olympischen Spielen in Nagano im Jahr 1998 die Bronzene holte, stellte ihre damalige Sportausrüstung dem Jenbacher Museum zur Verfügung. Ihre größten Erfolge feierte sie zwischen 1995 und 2001.

Geöffnet ist das Museum auch an den Adventsamstagen. Dabei ist nicht nur die Ausstellung „Medizin — Ein Blick zurück" zu sehen, auch Minikrippen, Weihnachtskerzen und Weihnachtskarten älteren Datums werden präsentiert. Fix ist die Sonderschau für 2019. Vom Liechtensteinischen Landesmuseum bekommt man Leihgaben unter dem Motto „Ostereier zwischen Kult und Kunst". 250 Exemplare werden zur Verfügung gestellt. „Der Vertrag ist schon unter Dach und Fach", betont Walter Felkel. (zw)




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