Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 06.12.2018


Bezirk Reutte

Dreh für „Gipfel-Sieg“ im Tannheimer Tal

© Archiv KammerlanderHans Kammerlander überlebte Dramen am Berg.



Tannheim – „Der Wille versetzt Berge“ – unter diesem Leitspruch hat der Verein „RollOn Austria – Wir sind behindert“ die Fernsehserie „Gipfel-Sieg“ in Zusammenarbeit mit ORF III ins Leben gerufen. Und nach einer zufälligen Begegnung mit Wolfgang Moosbrugger, GF der Tannheimer Bergbahnen, war für RollOn-Obfrau Marianne Hengl klar, dass das Hochtal der perfekte Ort ist, um dort die 20. Folge der „Gipfel-Siege“ zu drehen. Immerhin sind die Sonnbergbahnen Grän Vorreiter in Sachen Barrierefreiheit. Sie nahmen vor 20 Jahren die erste behindertengerechte Bergbahn von Doppelmayr in Betrieb.

„Der Gipfel-Sieg soll vor allem Motivation für Menschen sein, die schwierige Situationen durchleben und das Gefühl haben, nicht mehr weiter zu wissen“, sagt Hengl. Solche Schicksalsschläge kennen auch Matthias Lanzinger und Hans Kammerlander. Der ehemalige Skirennläufer, dem 2008 ein Bein amputiert wurde, und der Bergsteiger, der Tragödien auf Achttausendern überlebte, sprechen mit Barbara Stöckl über ihre Tiefen und Höhen.

Produziert wird die Sendung heute im Hotel Jungbrunn, ausgestrahlt dann am 26. Dezember um 11.40 Uhr. Wiederholungen: 29. Dezember um 15.40 Uhr und am 30. Dezember um 8.55 Uhr jeweils in ORF III. (TT)

Matthias Lanzinger verlor bei einem Unfall ein Bein.
- Rohrbacher