Letztes Update am Mo, 31.12.2018 14:13

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Das war 2018

Themen, Trends und Triumphe: Das Jahr 2018 von A bis Z

Eine grobe Auswahl dessen, was die Menschen in Tirol und weltweit in diesem Jahr beschäftigte, amüsierte, aufregte. Leute, Phänomene, Begriffe, Trends 2018 – alphabetisch geordnet:

Die Tiroler "Quereinsteigerin" Laura Stigger sorgte für das heimische Highlight bei der Rad-WM im September in Tirol. Zwei Tage nach ihrem 18. Geburtstag beschenkte sich das Ötztaler Mountainbike-Talent mit dem WM-Titel im Juniorinnen-Rennen.

© GEPA / Andreas PranterDie Tiroler "Quereinsteigerin" Laura Stigger sorgte für das heimische Highlight bei der Rad-WM im September in Tirol. Zwei Tage nach ihrem 18. Geburtstag beschenkte sich das Ötztaler Mountainbike-Talent mit dem WM-Titel im Juniorinnen-Rennen.



★ AKK. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ am 29. Oktober aufhorchen, als sie ihren Rückzug als CDU-Chefin ankündigte. Im Jahr 2021 will sie sich nach 16 Jahren als Kanzlerin ganz aus der Politik verabschieden. Der Entscheidung ist eine desaströse Wahlschlappe der CDU im Bundesland Hessen vorausgegangen. Im Kampf um den CDU-Vorsitz setzte sich dann auf dem Parteitag Annegret Kramp-Karrenbauer - kurz AKK genannt - gegen ihren Rivalen Friedrich Merz knapp nach.

★ BREXIT: Über allem in der EU schwebte 2018 das Damoklesschwert namens Brexit. Derzeit steuert Großbritannien auf einen harten Brexit zu. Zwar gibt es nach monatelangen Verhandlungen mit der EU einen Austrittsvertrag, doch die Hardliner im britischen Parlament lehnen diesen als „zu wenig weitreichend“ ab. Eine Abstimmung darüber sagte Premierministerin Theresa May deswegen Anfang Dezember ab und verschob sie auf die dritte Jänner¬woche.

★ CAMBRIDGE ANALYTICA. Quasi die „Spitze des Zuckerbergs“ erreichte Facebook mit einem Datenskandal im Frühjahr. Die Datenanalysefirma Cambridge Analytica soll mehr als 87 Millionen Profile ausgewertet haben – illegal, also ohne Wissen der Nutzer. Diese Daten nutzte die Firma zu Gunsten Donald Trumps – es wurden gezielt politische Botschaften an einzelne Gruppen gesendet, um deren Wahlverhalten zu beeinflussen. Auch rund 30.000 Österreicher waren betroffen. Seit 2015 wusste Facebook davon, für Chef Mark Zuckerberg zog der Skandal eine Anhörung vor dem US-Kongress nach sich.

★ DSGVO. Es war das Hauptthema der Digitalbranche und auch ein heißer Kandidat für das Unwort des Jahres: Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, nervte Millionen. Mancher scherzte schon, die meiste Zeit des Jahres damit verbracht zu haben, zuzustimmen, dass die besuchte Website Cookies verwende. Die neuen Regeln zum Datenschutz bedeuteten auch jede Menge E-Mails im Postfach und sorgten immer wieder für kontroverse Debatten. So beschwerte sich etwa ein Mieter in Wien bei der Datenschutzbehörde, warum sein Name bei der Klingel ersichtlich sei. Die Folge: 200.000 Namensschilder in rund 2000 Wohnanalgen mussten von den Gegensprechanlagen entfernt werden.

★ ECHO. Von einem handfesten Skandal wurde die diesjährige Verleihung des deutschen Musikpreises Echo überschattet. Als die Rapper Farid Bang und Kollegah den Preis in der Kategorie „Hip-Hop/Urban National“ entgegen nahmen, gab es Pfiffe und Buh-Rufe. Grund: Antisemitische Textzeilen wie „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“. Tote-Hosen-Frontman Campino nutzte die Bühne für politische Ansagen; die spätere Konsequenz: Preisträger gaben aus Protest ihren Echo zurück und der Musikpreis wurde gänzlich abgeschafft.

★ FISCHER HELENE. Trennung von Florian Silbereisen, neue Liebe, Duett mit Eros Ramazotti, „Vogue“-Cover: Helene Fischer erfand sich 2018 neu. Im April gastierte sie beim Top Of The Mountain Closing Concert in Ischgl –26.000 Menschen sind auf die Idalp gepilgert. Damit übertraf die deutsche Schlagerkönigin den Zuschauer-Rekord von Robbie Willliams. Laut „Forbes“ zählt sie zu den zehn bestverdienenden Musikerinnern der Welt, lässt sogar Britney Spears und Celine Dion hinter sich.

★ GEORG WILLI. Innsbruck hat einen neuen Bürgermeister – und mit Georg Willi bekleidet in Österreich überhaupt erstmals ein grüner Politiker dieses Amt. Mit 52,9 Prozent der Stimmen ging er am 6. Mai als Sieger aus der Stichwahl gegen Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer hervor. ★ GÜNTHER PLATTER. Einige Wochen zuvor stand nach fünf Jahren bei den Landtagswahlen Schwarz-Grün I auf dem Prüfstand. Mit 44,26 Prozent (ein Plus von knapp fünf Prozent) triumphierte LH Günther Platter mit seiner ÖVP. Es kam zu einer Fortsetzung der schwarz-grünen Landeskoalition.

Sieg in der Stichwahl: Georg Willi übernimmt in Innsbruck den Bürgermeistersessel von Christine Oppitz-Plörer.
Sieg in der Stichwahl: Georg Willi übernimmt in Innsbruck den Bürgermeistersessel von Christine Oppitz-Plörer.
- APA

★ HOCHZEIT. Hugh Grant, Ricky Martin, Prinzessin Eugenie und zuletzt auch Miley Cyrus: Viele Stars uns Sternchen haben sich heuer das Ja-Wort gegeben. Der Titel „Hochzeit des Jahres“ geht aber wohl an jene von Prinz Harry und der einstigen US-Schauspielerin Meghan Markle. Die Royale Hochzeit verhalf der 37-Jährigen zudem hierzulande zu Platz 6 der Top-Google-Suchbegriffe sowie der Goldmedaille bei den meist gegoogelten Promis. Für Aufsehen der anderen Art sorgte Außenministerin Karin Kneissl mit ihrer Hochzeit im August – dass Russlands Präsident Wladimir Putin unter den Gästen weilte, sorgte für viele kritische Stimmen.

Das prominenteste Jawort des Jahres: Meghan und Prinz Harry heiraten am 19. Mai.
Das prominenteste Jawort des Jahres: Meghan und Prinz Harry heiraten am 19. Mai.
- AFP/Kensington Palace

★ JACKPOT. Es war das Jahr der großen Lottogewinne – und Rekorde. Sollte rein rechnerisch ein Sechsfachjackpot nur alle paar Jahre einmal vorkommen, so gab es heuer gleich drei – und als Krönung den ersten Siebenfach-Jackpot in der 32-jährigen Lotto-Geschichte. Und der wurde auch prompt geknackt – es gab einen Solosechser, der Gewinner aus dem Waldviertel ist dank eines Quicktipps um 14.926.157,20 Euro reicher. Fakt am Rande: Zuvor hatte es 31 Jahre gedauert, ehe an Heiligabend 2017 der überhaupt erste Sechsfachjackpot in der Geschichte ausgespielt wurde. 

★ KÜBLBÖCK. Auch 15 Jahre nach seiner Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ nahmen viele Menschen teil an dieser tragischen Geschichte: Ex-TV-Star Daniel Kaiser-Küblböck gilt seit September als vermisst. Der Sänger ging nach Angaben des Anbieters Aida Cruises bei einer Kreuzfahrt vor Neufundland über Bord, eine Suizidabsicht gilt als wahrscheinlich. Die kanadische Küstenwache stellte die Suche nach Küblböck nach einem Tag ein - wegen der kurzen Überlebenszeit in dem kalten Wasser. Wenn jemand auf See verschwindet, gilt eine Frist von sechs Monaten, bis er für tot erklärt werden kann.

★ LAUREL ODER YANNY? 2015 gab es #TheDress in weiss-gold oder schwarz-blau, dieses Jahr folgten Yanny und Laurel mit ähnlich großen Auswirkungen. Die Rede ist nicht von einer optischen, sondern akustischen Täuschung, die eine immense Debatte im Netz auslöste. In der sechs Sekunden langen Audiodatei wird ein Wort gesagt und die eine Hälfte der Internet-Gemeinde hört darin „Laurel“, die andere „Yanny“. Eine Erklärung für das akustische Phänomen gab es nicht. Bei der Erklärung dafür scheiden sich die Geister.

★ MOND. Die mit 103 Minuten längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts ließ am Abend des 27.Juli zahlreiche Menschen rund um den Erdball in den Himmel schauen. Zum blutroten Vollmond gesellte sich in unmittelbarer Nähe auch der Mars, der der Erde so nah wie seit 15 Jahren nicht mehr war. Die nächste derart lange Mondfinsternis gibt es erst wieder im Jahr 2135 und der Mars kommt der Erde erst wieder 2035 so nahe.

★ NIKI LAUDA. Der dreifache Formel-1-Weltmeister hatte im August seinen wohl schwersten Überlebensampf zu bestehen. Er musste sich im Wiener AKH wegen einer schweren Lungenerkrankung einer Lungentransplantation unterziehen. Am 24. Oktober durfte er das Spital in gutem Allgemeinzustand verlassen und begann eine mehrwöchigen Rehabilitation.

★ OHRWURM. Wer den Ballermann-Song „Mama Lauda“ von Almklausi und Specktakel hörte, wurde ihn kaum mehr los. „Wie heißt die Mutter von Niki Lauda? Mama Lauda! Mama Lauda! Der Wiener Josh. landete mit dieser eigentlich nachdenklichen Ballade - etwas mit Mädchen und Farben - einen Partykracher und den deutschsprachigen Wiesn-Hit des Jahres. Italienisches Partisanenlied, das zum Sommerhit des Jahres gekürt wurde - von El Profesor im Remix von DJ Florent Hugel. Der Song wurde durch die Netflix-Serie „Haus des Geldes“ populär. Dieser Gacker-Ohrwurm ist ein mutmachender Frauensong (Ich bin nicht dein Spielzeug!). Das Lied der israelischen Sängerin Netta gewann im Mai in Lissabon den Eurovision Song Contest.

★ PLASTIK. Vieldiskutiertes Thema - Stichwörter: Trinkhalme, Vermüllung der Ozeane, Verpackungen im Supermarkt oder Mikrospuren im menschlichen Körper. Auch im Trend: Plogging (Joggen mit Müllsammeln).

QUEREINSTEIGER. Ein Phänomen auf zwei Rädern – das ist die Tirolerin Laura Stigger. Nur zwei Wochen nach ihrem WM-Titel auf dem Mountainbike schlug die 18-Jährige bei der Heim-WM in Tirol zu – und schrieb Geschichte. Die Oberländerin düpierte bei ihrem erst zweiten Straßenrennen die Konkurrenz und erobert den WM-Titel bei den Juniorinnen. „Historisches Gold“ holte sich auch die Tschechin Ester Ledecka bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Die 23-Jährige ist die erste Sportlerin, die Olympia-Goldmedaillen im Ski- und Snowboard und damit zwei völlig unterschiedlichen Schneesport-Arten gewonnen hat. Und sie ist die erste, die bei ein und denselben Winterspielen in höchst unterschiedliche Disziplinen Gold geholt hat.

RIP. Aretha Franklin, Avicii, Mac Miller, Stan Lee, Christine Nöstlinger, Stephen Hawking, Siegfried Rauch, Jens Büchner [...] – ja, 2018 war auch wieder ein Jahr der Abschiede, viele prominente Persönlichkeiten, Legenden und Idole hat der liebe Gott zu sich heimgeholt.

★ SOMMER. 2018 war das Jahr des ewigen Sommers, der gefühlt von April bis Oktober dauerte. So trocken war es selten zuvor. Der Sommer in Österreich geht als viertwärmster in die 252-Messgeschichte ein. Aber auch im Rest Welt sorgte die beispiellose Hitzewelle für ungewöhnliche Temperaturen: 32 Grad in Sibirien, mehr als 50 Grad im Nahen Osten und in Afrika, mehr als 30 Grad in Skandinavien. Dort und etwa auch in Griechenland hatte die Hitze auch verheerende Waldbrände mit Dutzenden Toten zur Folge. Auch in Japan kamen bei Temperaturen von über 40 Grad an die 100 Menschen ums Leben.

★ THAILAND. Was als harmloser Ausflug begann, hielt schließlich mehr als tausend Helfer und Menschen weltweit in Atem: Länger als zwei Wochen waren im Sommer zwölf Kinder sowie ein Betreuer in einer Höhle in Thailand gefangen – wegen einer Sturzflut. Erst nach neun Tagen wurden sie entdeckt, was folgte war eine mehrtägige, dramatische und hochgefährliche Rettungsaktion. Einer der Helfer überlebte den Einsatz nicht.

★ UNWETTER. Die Schäden gehen in die Zigmillionen Euro: Mehrere schwere Unwetter wüteten auch im Jahr 2018 in Tirol. Am Abend des 1. August zog Starkregen, Hagel, begleitet von heftigen Gewittern, über das Gemeindegebiet von Pettneu am Arlberg. In der Fraktion Schnann ging eine Mure auf die Stanzertalstraße nieder. Auch die Schienen der Arlbergstrecke wurden verlegt, der Zugverkehr musste drei Tage lang eingestellt werden Um vieles verheerender war ein über mehrere Tage andauerndes Unwetter im Herbst in Osttirol. Wegen des heftigen Regenfalls und der starken Windböen wurde am 29. Oktober der Bevölkerung angeraten, das Haus nicht zu verlassen. Bäche und Flüsse traten über die Ufer – im Gemeindegebiet von Sillian überschreitet die Drau die hundertjährige Hochwassermarke. Am 30. Oktober war der gesamte Bezirk Lienz nicht über den Straßenweg erreichbar, auch der Zugverkehr wurd eingestellt. Hunderte Haushalte waren zum Teil mehrere Tage lang ohne Strom. Sturmwinde verursachten auf rund 1000 Hektar Wald Schäden in einem Gegenwert von rund 22 Millionen Euro.

In den letzten Oktobertagen suchten schwere Unwetter Osttirol heim. Der Schaden beträgt rund 35 Millionen Euro.
In den letzten Oktobertagen suchten schwere Unwetter Osttirol heim. Der Schaden beträgt rund 35 Millionen Euro.
- APA/ZEITUNGSFOTO.AT

★ VOLKSBEGEHREN. Gleich mehrmals waren die Österreicher in diesem Jahr aufgefordert, mit ihrer Unterschrift ein Zeichen zu setzen. Das Frauenvolksbegehren unterzeichneten fast 500.000 Menschen, 300.000 sprachen sich gegen die GIS-Gebühren aus. Das „Don’t-Smoke“-Volksbegehren zum Nichtraucherschutz fand gar 880.000 Unterstützer und Es ist das siebt erfolgreichste von 42 Volksbegehren bisher. 900.000 Unterschriften wurden von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) als Zahl für künftige verbindliche Volksabstimmung vorgegeben worden – weiterverfahren wird aber zum Entsetzen vieler wohl nicht.

★ WELTMEISTERSCHAFT. 2018 war ein sportliches Jahr. Neben den Olympischen Winterspielen (Fünfmal Gold für Österreich: 2 x Marcel Hirscher, 1 x David Gleirscher, Matthias Mayer und Anna Gasser) in Südkorea stand auch die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland auf dem Programm. Während der Weltmeister von 2014, Deutschland, schon in der Vorrunde nach Hause fahren musste, holten sich die Franzosen den Titel. In Tirol wiederum begeisterten im September die Kletter- und nur Tage später auch die Straßenrad-WM. Die heimischen WM-Glanzlichter: Rad-Jungstar Laura Stigger sowie Kletter-Doppelweltmeister Jakob Schubert und Vorstiegs-Champion Jessica Pilz.

Fast 600.000 Zuschauer bei der Rad-WM, 60.000 bei der Kletter-WM – und drei Tiroler Weltmeistertitel: Im September dreht sich heuer in Innsbruck alles um den Weg bergauf.
Fast 600.000 Zuschauer bei der Rad-WM, 60.000 bei der Kletter-WM – und drei Tiroler Weltmeistertitel: Im September dreht sich heuer in Innsbruck alles um den Weg bergauf.
- gepa pranter

★ X-FACH GESTREAMT. Der kanadische Rapper Drake ist der meistgestreamte Musiker 2018. Sowohl beim Marktführer Spotify als auch bei der Nummer zwei Apple Music lieferte der 32-Jährige mit seinem Werk „Scorpion“ das erfolgreichste Album des Jahres ab. Der am häufigsten gestreamte Song kommt bei beiden Anbietern mit „God‘s Plan“ ebenfalls von Drake. Bei Spotify erzielte der Titel beispielsweise mehr als 1,1 Milliarden Abrufe, insgesamt kommt Drake dort auf 8,2 Milliarden Streams. Die erfolgreichste Frau ist Ariana Grande, die mit weltweit mehr als 48 Millionen monatlichen Hörern. Am deutschen Streaming-Markt sitzt indes ein Wiener am Thron: Niemand war im Jahr 2018 erfolgreicher als RAF Camora. 

★ YÜCEL. Die Geschichte des ein Jahr lang in der Türkei inhaftierten „Welt“-Redakteurs Deniz Yücel ist genauso entsetzlich wie filmreif. Nach massivem Druck in den sozialen Medien und Yücels Verlag sowie etwas Beihilfe der Bundesregierung wurde der 45-Jährige am 16. Februar aus einem Hochsicherheitsgefängnis nahe Istanbul freigelassen. Die Türkei hatte ihm „Propaganda für eine Terrororganisation und Austachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit“ vorgeworfen und 18 Jahre Haft gefordert. Anklageschrift gab es keine.

★ ZEITUMSTELLUNG. Ein heiß diskutiertes Thema war in diesem Jahr die Idee der EU-Kommission, die Zeitumstellung (im Sommer eine Stunde vor, im Winter eine Stunde zurück) abzuschaffen. Mehr als 80 Prozent hätten im Rahmen der EU-weiten Umfrage für ein Ende des Hin und Her plädiert. Der Cloxit naht! 2021 soll es soweit sein. Die EU-Staaten forderten zunächst mehr Vorlaufzeit zur „Koordinierung, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern“. Damit solle auch verhindert werden, dass ein „Flickenteppich“ aus verschiedenen Zeitzonen entstehe. Denn viele EU-Länder in der sind sich noch uneins darüber, welche Zeitzone künftig gelten soll.