Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 05.01.2019


Bezirk Kitzbühel

Schwimmbad in Westendorf in Warteschleife

Auch im Jahr 2019 werden die Westendorfer noch im bestehenden Schwimmbad Abkühlung suchen müssen.

© AngererAuch im Jahr 2019 werden die Westendorfer noch im bestehenden Schwimmbad Abkühlung suchen müssen.



Auch wenn derzeit wohl die wenigsten ans Schwimmen denken, ist das Schwimmbad in Westendorf weiterhin ein sehr aktuelles Thema. Die Anlage ist schon recht alt und seit Längerem gibt es Überlegungen, die Anlage zu erneuern. Doch bisher hat man sich nicht festgelegt, ob sie am bestehenden Standort erneuert werden soll oder auf einem neuen Platz ein neues Projekt entstehen soll.

Zuletzt gab es eine Unterschriftenaktion, bei der sich die Westendorfer für den bestehenden Standort ausgesprochen haben. Mit der Budgetsitzung des Gemeinderats ist nun aber auch fix, dass ein Neubau des Schwimmbads, egal, an welchem Standort, heuer noch nicht erfolgen wird. Denn im Budget sind erst im Jahr 2020 wieder größere Mittel für die Freizeit- anlage vorgesehen.

Als ein alternativer Standort wird immer wieder eine Fläche der Stadt Innsbruck in Westendorf genannt. Hier hat es auch schon Gespräche mit der ehemaligen Bürgermeisterin gegeben und auch mit dem neuen Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi fand bereits ein Treffen statt. Willi war mit einer Abordnung der Stadt Innsbruck nach Westendorf gekommen und hat sich das so genannte Innsbruckerheim angesehen. Dieses ist sehr in die Jahre gekommen und die Gemeinde Westendorf würde die Fläche mit dem Gebäude gerne ankaufen.

Ein Verkauf komme für die Stadt Innsbruck aber eher nicht in Frage, berichtet Bürgermeisterin Annemarie Plieseis (WIR). Es soll aber einen weiteren Termin mit der Stadt geben. Auch soll noch im Jänner ein Treffen der Arbeitsgruppe Freizeitanlage stattfinden. Inzwischen stehen in Westendorf aber andere große Projekte an, wie die notwendige Erweiterung des Kindergartens. Hier sind im Budget 2019 rund 2,5 Millionen Euro vorgesehen. (aha)