Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 08.01.2019


Osttirol

Foyer mit Glasfront peppt Amtshaus auf

Heinfels arbeitet an einer Generalsanierung des alten Gemeindehauses. Die Kosten steigen deutlich.

Die Glasfront des neuen Foyers entlang der Bundesstraße zieht jetzt schon die Blicke auf sich. Bis Oktober soll alles fertig sein.

© Gemeinde HeinfelsDie Glasfront des neuen Foyers entlang der Bundesstraße zieht jetzt schon die Blicke auf sich. Bis Oktober soll alles fertig sein.



Von Catharina Oblasser

Heinfels – Nur wenige Gemeindeämter in Osttirol sind noch so veraltet, wie es das Amtshaus in Heinfels war. Das ändert sich nun. Seit Frühling 2018 wird an einer Generalsanierung und Erweiterung des Gebäudes aus den 1970er-Jahren gearbeitet.

Es war höchste Zeit, wie der Heinfelser Bürgermeister Georg Hofmann schildert. „Im Veranstaltungssaal hat es durch das Dach geregnet. Das war kein Zustand mehr.“ Auch Küche und Sanitärräume hatten eine Erneuerung dringend nötig. Ein wichtiger Punkt der Sanierung: „Das Gemeindeamt ist in Zukunft barrierefrei“, so der Bürgermeister. Vor der Winterpause im Jänner wurden alle Fenster getauscht, das Dach wurde erneuert, und ein Vollwärmeschutz sorgt künftig für eine gute Isolierung.

Besonders augenfällig ist die Glasfront, die an der Vorderseite des Amtshauses angebracht wurde. Dahinter verbirgt sich ein Foyer, das bei Veranstaltungen genutzt werden kann. Auch ein kleiner Innenhof ist neu hinzugekommen. Die Umbauten ermöglichen eine klare Trennung zwischen dem Veranstaltungswesen und der Verwaltung, was durch separate Eingänge deutlich wird. Die drei Mitarbeiter im Heinfelser Gemeindeamt bekommen einen Sozialraum, es entstehen ein neues Archiv und eigene Räume für die öffentliche Bücherei. Ab Februar muss die Verwaltung wegen der Bauarbeiten für einige Monate in die Seniorenstube ausweichen. Die Eröffnung des sanierten Amtsgebäudes ist für Oktober geplant.

Ein kleiner Wermutstropfen sind die Kosten für die Generalsanierung: Sie betragen nun nicht wie vorgesehen 1,8 Millionen Euro, sondern 2,8 Millionen Euro. „Die erste Planung ist schon ein paar Jahre her“, erklärt der Bürgermeister, „wir mussten das Vorhaben aber dann wegen wichtigerer Dinge verschieben.“ In der Zwischenzeit sind nicht nur die Preise gestiegen, sondern auch die Nachfrage nach Bauleistungen. Die Hochkonjunktur mache diese Leistungen auch teurer, sagt Hofmann.

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