Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 14.02.2019


Innsbruck

14 Tiroler Bewerber von der Polizei vor Kopf gestoßen

In Tirol wurden 14 Bewerber, die noch im vergangenen Jahr die ersten Tests bestanden hatten, nicht für das weitere Verfahren zugelassen. Laut der alten Punkterechnung wären sie in die nächste Runde gekommen, mit der neuen blieben sie auf der Strecke.

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Innsbruck – Seit dem 1. Jänner gelten bundesweit neue Kriterien für die Aufnahmetests zur Polizeiausbildung. In Tirol wurden 14 Bewerber, die noch im vergangenen Jahr die ersten Tests bestanden hatten, nicht für das weitere Verfahren zugelassen. Laut der alten Punkterechnung wären sie in die nächste Runde gekommen, mit der neuen blieben sie auf der Strecke.

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„Wir haben alle schriftlich verständigt, dass sie nicht dabei sind“, sagt Oberst Franz Übergänger, Leiter der Personal­abteilung der Landespolizeidirektion Tirol und damit zuständig für die Bewerbungsverfahren. „Es ist mir nicht bekannt, dass sich irgendjemand massiv beschwert hätte“, erklärt er. In anderen Bundesländern hatten viele Bewerber mit Unverständnis und Enttäuschung reagiert, nachdem sie trotz bestandenem Test eine Absag­e zugeschickt bekamen. Darüber berichtete jüngst unter anderem die Wiener Zeitung.

Übergänger könne verstehen, dass einige Bewerber sich vor den Kopf gestoßen fühlen könnten, sagt er. „Wir wollen die neue Regelung aber nicht nur akzeptieren, wir müssen, weil sie in Wien beschlossen wurde. Mit 1. Jänner gab es einen Schnitt, und dieser ist einzuhalten.“ (bfk)