Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 16.03.2019


Bezirk Kitzbühel

RollOn-Obfrau beriet Tourismusschülerinnen

Lea, Emelie, Laura und Laura (von links) sprachen mit Marianne Hengl (M.) über barrierefreien Tourismus.

© RollOn AustriaLea, Emelie, Laura und Laura (von links) sprachen mit Marianne Hengl (M.) über barrierefreien Tourismus.



Unterstützung bei ihrer Diplomarbeit zum Thema „Barrierefreier Tourismus" erhielten nun vier junge Damen der „Tourismusschulen Am Wilden Kaiser" in St. Johann. RollOn-Austria-Obfrau Marianne Hengl beriet die Schülerinnen. „Behindert zu sein, ist nicht einfach, aber behindert zu werden, ist oft noch mühsamer. Menschen mit Einschränkungen stoßen oft auf viele Barrieren im Alltag. Ein Leben im Rollstuhl ohne Aufzüge, ein Leben als Gehörloser ohne Verwendung bzw. Übersetzung der Gebärdensprache oder ein Leben mit einer Seheinschränkung ohne Hilfen wie zum Beispiel Blindenleitsteine — all diese Probleme treten nur dann auf, wenn von der Politik kein­e Maßnahmen getroffen werden, etwas zu verändern", sagt Hengl. Von Wellness- und Entspannungsreisen bis hin zu Extremurlauben sei in der modernen Welt nun schon ziemlich alles möglich. Dabei sei es egal, ob der Mensch gesund oder körperlich beeinträchtigt ist. (TT)




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