Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 19.03.2019


Bezirk Kufstein

SPÖ-Sozialpreis für Frauenberatung in Kufstein

Alexander Gfäller-Einsank und Sharon Wurnig übergaben an Christine Wright-Kainer und Brigitte Winkler (v. l.) von Evita den Sozialpreis

© OtterAlexander Gfäller-Einsank und Sharon Wurnig übergaben an Christine Wright-Kainer und Brigitte Winkler (v. l.) von Evita den Sozialpreis



An die 260 Frauen werden alljährlich vom Kufsteiner Verein Evita betreut. „Meist geht es um Beziehung, Gewalt und Trennung", erzählt Christine Wright-Kainer, eine der Geschäftsführerinnen. Zudem betreut Evita die Frauennotwohnung in der Festungsstadt. Trotz des breiten Aufgabengebietes hat es Evita noch nicht geschafft, als Frauenservicestelle vom Bund anerkannt zu werden. „Der Vorteil ist, dass wir dann eine höhere Förderung bekommen", erzählt die zweit­e Geschäftsführerin Brigitte Winkler. Geldmangel ist nämlich ein Thema in der Einrichtung. So hofft man auch, dass sich im Bezirk noch mehr Ort­e als bisher spendabel zeigen. Immerhin kommen auch die Frauen und Mädchen aus dem ganzen Bezirk, ja sogar dem Unterland.

Daher kommen die 1000 Euro des Hermann-Wurnig-Sozialpreises der Kufsteiner Sozialdemokraten gerade recht. Die SPÖ vergibt diesen heuer das vierte Mal. Man konnte auf der Homepage der SPÖ für die Einrichtungen voten, wie SPÖ-GR Alexander Gfäller-Einsank berichtete. Evita erhielt die meisten Stimmen. Mit dem Preis, der nach 2017 das zweite Mal an die Frauenberatungsstelle geht, soll des Sozialpolitikers Hermann Wurnig gedacht werden. Dessen Tochter Sharon Wurnig übergab mit Gfäller-Einsank den Preis. (wo)



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