Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 01.04.2019


Osttirol

Eine mutige Stimme aus Osttirol für den Redebewerb

Melanie Bachmann, Schülerin der NMS Egger-Lienz, vertritt Osttirol beim Landesredewettbewerb.

Direktorin Gabriele Schwab, die beste Rednerin der achten Schulstufe, Melanie Bachmann, und die Lehrerinnen Sonja Schulze und Daniela Sailer freuen sich auf den Landes-Jugendredewettbewerb (v. l.).

© NMS Egger Lienz/SchwabDirektorin Gabriele Schwab, die beste Rednerin der achten Schulstufe, Melanie Bachmann, und die Lehrerinnen Sonja Schulze und Daniela Sailer freuen sich auf den Landes-Jugendredewettbewerb (v. l.).



Lienz – Unter dem Motto „Talk to us“, zu Deutsch „Sprich zu uns“, fand am Mittwoch, 27. März, im Festsaal der Wirtschaftskammer Osttirol der 67. Bezirks-Jugendredewettbewerb statt.

Auch junge Sprachtalente der Neuen Mittelschule Egger-Lienz nahmen daran teil, wie die Direktorin Gabriele Schwab berichtet: „Insgesamt stellten sich 24 motivierte und talentierte Rednerinnen und Redner dem Auditorium und der fünfköpfigen Fachjury. Bis auf den letzten Platz war der Saal mit Zuhörern gefüllt.“ Nicht einfach war die Aufgabenstellung auch für die Jury, welche die besten Talente in drei verschiedenen Kategorien zu ermitteln hatte: Einmal ging es um die klassische Rede, zum zweiten um eine Spontanrede, die dritte Kategorie lautete „Neues Sprachrohr“. Die besten Talente wurden für die Teilnahme am Landeswettbewerb in Innsbruck nominiert.

Melanie Bachmann und Julian Riedl von der NMS Egger-Lienz stellten sich der Herausforderung und traten in der Kategorie „Klassische Rede – 8. Schulstufe“ an. Julian Riedl aus der 4a-Klasse konnte mit seiner Rede „Groß frisst klein – bäuerliches Leben im Bezirk Osttirol“ den vierten Platz erreichen. Melanie Bachmann überzeugte mit dem Thema „Leben in Armut – wenn jeder Cent glücklich macht“ nicht nur die Jury, sondern fand auch bei den Anwesenden großen Anklang.

„In ihrem Vortrag zeichnete die Schülerin ein Bild davon, in welch ärmlichen Umständen weltweit Millionen von Menschen leben und ihren Alltag meistern müssen“, erzählt die Direktorin. „Dadurch machte sie die Zuhörer auf diese Problematik aufmerksam und forderte aus persönlicher Überzeugung ein Umdenken in unserer Gesellschaft.“ Demnach sollte sich jeder von uns ernsthaft Gedanken darüber machen, wie gut es uns eigentlich geht. Wir sollten das, was wir haben, viel mehr zu schätzen wissen, mahnte Melanie Bachmann. Die Schülerin habe mit ihrer Ausstrahlung, mit ihrer Redegewandtheit und ihrem perfekten Auftritt überzeugt, meint Schwab. Melanie Bachmann tritt am 29. April in Innsbruck an. (TT, bcp)

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