Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 07.04.2019


Innsbruck-Land

Internationale Übung für Rettungshunde in Telfs

In einem Waldstück oberhalb von Telfs fand die erste Suchübung statt, rechts Florian Schneider mit seiner Hündin Nanda.

© Rudy De MoorIn einem Waldstück oberhalb von Telfs fand die erste Suchübung statt, rechts Florian Schneider mit seiner Hündin Nanda.



Auf der Forstmeile im Wald oberhalb von Telfs werden fünf Jogger vermisst: Eine Herausforderung für die Rettungshundetruppe aus mehreren Ländern, die seit Freitag an einem dreitägigen internationalen Training in Telfs teilnimmt. Es gilt als Vorbereitung für den diesjährigen internationalen Einsatztest für Rettungshunde in der Flächensuche und wird von der Ortsgruppe Aldrans des Österreichischen Rassehundeverbands — Rettungshunde Aldrans — organisiert.

Neben Teilnehmern aus Österreich sind dazu auch Hundeführer aus Dänemark, Ungarn, Slowenien, Italien und Belgien — insgesamt 30 Personen — mit ihren Vierbeinern angereist. „Flächensuchhunde werden eingesetzt, um zum Beispiel vermisste Wanderer aufzuspüren", erklärt Trainer Florian Schneider, der mit seiner bestens ausgebildeten Rettungshündin Nanda die erste von mehreren Übungssuchen anführt.

Während die Gruppe den Wald durchforstet, dauert es dann auch nicht lange, bis ihr Bellen, im Fachjargon „Verbellen", zu hören ist: das Zeichen dafür, dass Nanda fündig geworden ist. Tatsächlich liegt in einem Graben unterhalb eines dichten Gestrüpps der erste Vermisste, der nun — die Übungen sind sehr realistisch — gerettet werden kann. (ms)

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